
Die Hamburger Songwriterin Nina Müller alias WIM veröffentlicht am 21. August ihre neue Single „Deine große Liebe“ – diesmal im Duett mit Moritz Krämer. Der Song ist die dritte Vorab-Single aus ihrem am 16.10. erscheinenden Album Wenn Man das Licht zurückverfolgt, weiß man, wie alt die Sterne sind und eine freundliche Erinnerung daran, die Vergangenheit loszulassen und nicht ewig mit den Gespenstern von vorgestern zu verhandeln. Denn wer ständig zurückschaut, übersieht leicht, was direkt vor ihm liegt. „Deine große Liebe“ erzählt deshalb weniger von Abschiedsschmerz als von dem Moment, in dem man den Blick wieder nach vorne richtet. Die alten Geschichten dürfen bleiben, wo sie sind, solange sie nicht bestimmen, was als Nächstes kommt. Für den Song trifft WIMs Stimme auf die von Moritz Krämer, der als Teil von Die höchste Eisenbahn seit Jahren zu den markanten Stimmen der deutschen Indie-Szene gehört. Mal beiläufig und erzählerisch, mal verspielt und melodisch nähern sich die beiden aus immer wieder neuen Richtungen demselben Gedanken: Es ist Zeit, den Erinnerungen ihren Platz einzuräumen, ohne sich von ihnen die Zukunft nehmen zu lassen. „Deine große Liebe“ wird so zu einem sanften Tritt in Richtung Gegenwart. Musikalisch treffen handgemachter, fluffiger Indie-Pop, schnarrende Arpeggiatoren und unvermittelt krachende Gitarren aufeinander. Das Ergebnis klingt bestens gelaunt und tanzbar und bleibt auch dann noch im Ohr, wenn die Boxen längst aus sind. Mit „Deine große Liebe“ verbindet WIM wieder Melancholie mit Aufbruch und zeigt einmal mehr ihr Gespür dafür, große Gefühle in leichtfüßige, nahbare Indie-Pop-Songs zu verwandeln. Bereits mit den Singles “An manchen Tagen“ und “Löwenherz“ sowie ihrem Debüt-Album Boxer (2022) hat WIM gezeigt, wie sie mit poetischer Sprache Intensität und Nähe schafft, die Verbundenheit spürbar macht. Auch die letzten Singles “Reim Auf Dich“ und “Ich hab dich verloren“ haben an diese Qualität angeknüpft und wurde unter anderem von NDR 2 auf Rotation genommen. Ein wesentlicher Teil dieser stetigen Entwicklung ist die erneute Zusammenarbeit mit Produzent Tobias Siebert, der bereits Boxer maßgeblich mitgeprägt hat. Gemeinsam öffnen sie den Sound in Richtung XL-Pop: Die Songs werden rhythmusgetriebener, luftiger und teilweise konsequent vom Beat getragen. Und wenn es im Studio inhaltlich doch einmal zu schwer wird, hilft die Musik selbst: es wird zu Paula Hartmann getanzt, Chappell Roan gehört und Inspiration bei Wir Sind Helden gefunden.
