
Das Pop-Duo BOAH ROBIN!, bestehend aus Sänger/Texter Robin-Fabian Bovensiepen aus Gelsenkirchen und Komponist/Arrangeur Florian Tobias Krämer aus Bremen, veröffentlichen mit »Animal Rationale« am 28. November ihr drittes Studio-Album mit 14 neuen Liedern. „Das Album beginnt mit einer heutigen Selbstreflexion meinerseits und endet mit einer Empowerment-Hymne für die ‚Opfer’ von Narzisst*Innen. Dazwischen beleuchte ich die schönen Schäden des Menschseins wie etwa Eifersucht und Kontrolle, Verlustangst, die Spielregeln der Gesellschaft, Bestätigungssuche, Armut, Chancenungleichheiten, Untreue und Machtgier. Ein inhaltlich besonders wichtiges Stück ist hierbei Lied 13, »Noah«, das von einem Bekannten von mir handelt, der leider an paranoider Schizophrenie erkrankt ist, dementsprechend Stimmen hört, und sich seinen Weg durchs Leben durch den Trost in seiner Kunst bahnt, wissend, dass er nie die gleichen beruflichen Chancen haben können wird wie die Anderen. Ich wollte inhaltlich mit diesem Album ein Manifest für Diejenigen schreiben, die sich wie die Mängelexemplare einer Gesellschaft fühlen. Es ist eine warme Umarmung, die sagen soll: ‚Du bist nicht allein mit Deinen Gefühlen über diese komische Welt!‘“, so Texter Robin-Fabian über das Album. „Musikalisch bewegen wir uns sicher durch die unterschiedlichsten Facetten der Popmusik, aber immer unverkennbar BOAH ROBIN!. Chromatische Linien, schräge Sounds und die Gegenüberstellung verschiedener Stile ziehen sich hierbei wie ein roter Faden durch das Album. Immer wieder werden hierbei herkömmliche Songstrukturen aufgebrochen. »Die neue Harmonie« und »Animal Rationale« sind eher als Gedichtvertonungen zu hören, »Fleißperlen« entlässt einen erst am Ende in einen einzigen Refrain. »Mir nichts, Dir nichts« und »Katalysator« wechseln mitten im Song den Stil. Kompositorisch habe ich mir noch mehr Freiheiten genommen, immer auf der Suche nach dem perfekten Popsong, immer garniert mit dem wiedererkennbar Besonderen. Mit kleinen und großen Überraschungen möchte ich die Zuhörer*Innen immer wieder in die Musik ziehen.“, so Komponist Florian Tobias Krämer über das Album.
