Tzavellas

Frankfurter Nächte ist ein Song über unerfüllte Sehnsüchte und die Reue, die man dadurch verspürt. Gleichzeitig gibt der Song Hoffnung, dass man darüber hinweg kommt. Eine urbane Pop-Nummer, eingespielt mit akustischen Instrumenten, die den Kontrast einer melancholischer Grundstimmung an einem sommerlichen Strandabend perfekt wiedergibt. Tzavellas ist ein Musiker, der abseits seiner Songs den Weg der wenigen Worte wählt. Auch bei Frankfurter Nächte lässt er Zuhörenden viel Spielraum, den Song nach ihren ganz eigenen Vorstellungen zu erfahren und zu interpretieren. Wichtiger ist ihm der Vibe, der in den Menschen entsteht; und dann hoffentlich auch bleibt. Eine leichte aber immer vorherrschende Melancholie, die sich nach vielen Heartbreaks und Enttäuschungen verfestigt hat, ist bei ihm omnipräsent, aber gleichzeitig strahlt Tzavellas auch stets eine unbändige Motivation aus, weiter zu gehen, weiter zu machen und Ziele zu erreichen. Frankfurter Nächte besticht durch Qualität und Authentizität; kein Schnick Schnack und Palaver! Tzavellas ist Sohn griechischer Einwanderer, aufgewachsen in Offenbach am Main. Was ihn von vielen Künstlern seiner Generation unterscheidet: Seine Authentizität ist keine Strategie – sie ist Lebensrealität. Das Asperger-Syndrom des Künstlers prägt seine Wahrnehmung und damit unmittelbar seine Musik. Kein gefälliges Oberflächenpolieren, kein kalkuliertes Image – stattdessen Texte, die stets persönlich, oft literarisch und immer nah am Zeitgeist sind. Musikalisch ist Tzavellas breit aufgestellt: Rap-Lyrics mit technisch sauberem Flow, Gesang, Klavier und Gitarre auf hohem Niveau. All das fließt organisch in seine Songs ein – unverwechselbar im Klang, glaubwürdig in der Haltung. Hauptberuflich erfolgreicher Unternehmer, schlägt sein Herz ungebrochen für die Musik. Sie ist sein Ventil, seine Therapie – und das hört man.

www.instagram.com/tzavellasx