
Zwei Songs, eine Wunde: „Burn on“ brennt, „Stille schweigt nach“ bleibt. Die beiden Singles erzählen auf unterschiedliche Art und Weise von Ghosting, also dem plötzlichen Kontaktabbruch ohne vorherige Ankündigung – ob laut oder leise, die Schnittmenge ist einschneidender Schmerz, der durch seine vermeintliche Diffusität nur noch schwerer wiegt. Auf dem Doppelrelease verhandelt Lyyla die Spannung zwischen Außen und Innen, zwischen lautem Funktionieren und stillem Zerbrechen. Während „Burn on“ mit moderner Produktion und eingängiger Hook die pochende Sehnsucht nach Nähe in einer zum Scheitern verurteilten Beziehung beschreibt, findet sich Lyyla auf „Stille schweigt nach“ nur mit Klavierbegleitung in einem intimen Setting wieder, in dem die plötzliche Leere hautnah spürbar wird. Die beiden Singles stehen wie das gesamte Album im Zeichen schonungsloser Konfrontation auf der nie enden wollenden, emotionalen Reise zu sich selbst. Dabei widmet sich Lyyla mit ihrer unverkennbaren, melancholischen Pop-Ästhetik nicht nur den eigenen Gefühlen, sondern auch Beziehungen jeglicher Art – und schlußendlich dem aufblitzenden Hoffnungsschimmer, dass sich all die schmerzhafte Auseinandersetzung eines Tages lohnen wird. Lyyla releast mit „closer kommt nichts ran“ ein Debütalbum, dass man nicht bloß hört, sondern mit jeder Faser seines Körpers spürt. Lyyla (ˈliːla) steht für emotionalen, modernen Indie-Pop mit elektronischer Experimentierfreude. Geschickt verwebt sie dabei Elemente aus verschiedenen Genres miteinander: Zwischen warmen Synths, pulsierenden Beats und in ruhigen Klaviermomenten, sucht sie nach Nähe zu anderen und dabei immer auch zu sich selbst. Lyyla macht Musik für Menschen, die genau hinhören und spüren wollen. Ihre warme Stimme und ehrlichen, deutschsprachigen Lyrics schaffen eine Intimität, die unter die Haut geht. Pop mit Haltung, Tiefe und dem Mut, Dinge zu benennen, auch wenn‘s weh tut. Ihre Songs sind Räume, in denen Verletzlichkeit zur Stärke wird. Musik, die nicht wegschaut, sondern hinsieht und genau deshalb berührt. Zwei Songs, eine Wunde: „Burn on“ brennt, „Stille schweigt nach“ bleibt. Die beiden Singles erzählen auf unterschiedliche Art und Weise von Ghosting, also dem plötzlichen Kontaktabbruch ohne vorherige Ankündigung – ob laut oder leise, die Schnittmenge ist einschneidender Schmerz, der durch seine vermeintliche Diffusität nur noch schwerer wiegt. Auf dem Doppelrelease verhandelt Lyyla die Spannung zwischen Außen und Innen, zwischen lautem Funktionieren und stillem Zerbrechen. Während „Burn on“ mit moderner Produktion und eingängiger Hook die pochende Sehnsucht nach Nähe in einer zum Scheitern verurteilten Beziehung beschreibt, findet sich Lyyla auf „Stille schweigt nach“ nur mit Klavierbegleitung in einem intimen Setting wieder, in dem die plötzliche Leere hautnah spürbar wird. Die beiden Singles stehen wie das gesamte Album im Zeichen schonungsloser Konfrontation auf der nie enden wollenden, emotionalen Reise zu sich selbst. Dabei widmet sich Lyyla mit ihrer unverkennbaren, melancholischen Pop-Ästhetik nicht nur den eigenen Gefühlen, sondern auch Beziehungen jeglicher Art – und schlußendlich dem aufblitzenden Hoffnungsschimmer, dass sich all die schmerzhafte Auseinandersetzung eines Tages lohnen wird. Lyyla releast mit „closer kommt nichts ran“ ein Debütalbum, dass man nicht bloß hört, sondern mit jeder Faser seines Körpers spürt.
