
Die Hamburger Musikerin Lyyla releast am 20. März ihren neuen Song „Und jetzt fahrt!“ als dritte Single ihres anstehenden Debütalbums: Die „closer kommt nichts ran“-LP erscheint am 12. Juni 2026. „Und jetzt fahrt!“ nimmt uns mit auf eine intensive emotionale Reise, auf der Schmerz und Angst als ständige Begleiter mit im Auto sitzen. Zunächst ist Lyyla bloß Beifahrerin, gefangen in den Endlosschleifen des Kreisverkehrs, die sinnbildlich für unaufhörliche persönliche Prozesse stehen – bis es ihr schlussendlich gelingt, das Steuer wieder selbst in die Hand zu nehmen. Dabei erkennt sie Schmerz und Angst als Teil der eigenen Geschichte an, die ihre Odyssee zwar weiterhin begleiten, aber keineswegs die Richtung vorgeben. Lyyla war den tiefsitzenden, düsteren Gefühlen lange genug ausgeliefert – höchste Zeit, die Kontrolle zurückzugewinnen. Das selbst produzierte Instrumental spiegelt die wilde Fahrt musikalisch wider und greift mit experimentellen, elektronischen Sounds Lyylas mutige Konfrontation mit ihren inneren Dämonen auf. Garniert mit bitterer Ironie und schonungsloser Ehrlichkeit entsteht ein innerer Dialog, der zwischen Resignation und Aufbegehren schwankt. Auf dem dystopischen Beat platziert Lyyla gekonnt ihre rohen, reflektierten Lyrics, in denen sie die aufkommenden Emotionen direkt anspricht und ihnen damit Gestalt verleiht. Dabei schafft sie es nicht nur für sich, sondern auch für uns, dem vermeintlichen Traumpaar ‚Schmerz und Angst‘ die stärkste Waffe zu nehmen: Seine Diffusität. Lyyla (ˈliːla) steht für emotionalen, modernen Indie-Pop mit elektronischer Experimentierfreude. Geschickt verwebt sie dabei Elemente aus verschiedenen Genres miteinander: Zwischen warmen Synths, pulsierenden Beats und in ruhigen Klaviermomenten, sucht sie nach Nähe zu anderen und dabei immer auch zu sich selbst. Lyyla macht Musik für Menschen, die genau hinhören und spüren wollen. Ihre warme Stimme und ehrlichen, deutschsprachigen Lyrics schaffen eine Intimität, die unter die Haut geht. Pop mit Haltung, Tiefe und dem Mut, Dinge zu benennen, auch wenn‘s weh tut. Ihre Songs sind Räume, in denen Verletzlichkeit zur Stärke wird. Musik, die nicht wegschaut, sondern hinsieht und genau deshalb berührt.

