
Wie oft sagen wir „Es geht mir gut“, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist und sich alles wie ein Fiebertraum anfühlt? Genau das verarbeitet RIA in ihrer neuen Single. Im Zentrum steht ein ganz konkreter Morgen danach: Die Jacke riecht noch nach kaltem Rauch, die Augen brennen nach nur einer Stunde Schlaf. Innerlich wird alles „kalt und anthrazit“. „Fiebertraum“ erzählt von dem Moment der Erkenntnis, dass sich die aufkommende Panik fast wie ein Zuhause anfühlt. „Es kommt und bleibt, Puls Doubletime, schlägt bis zum Hals”, „Fight or Flight, Hände wie Eis“ und „der Teufelskreis fast ’ne zweite Heimat”. Die ersten Ideen zum Song kamen RIA zu Hause, ganz pur: mit Klavier, ihrer Stimme, Text, der Melodie. Später wurde das musikalische Gerüst im Studio mit Denny Meißner weitergebaut. Nach zwei Jahren in der Schublade wurde die Produktion mit Sascha Hünermund komplett neu gedacht, um das Gefühl aus dem Text auch klanglich spürbar zu machen. Das Ergebnis ist ein Track, der zwischen zerbrechlichen Momenten und treibenden Beats pendelt und die vertraute Spirale aus Panik und innerer Anspannung hörbar macht.
