„Ein Hoch auf die eine Firma (mit dem Haus am See)“ ist eine EP über alles, was irgendwie schiefläuft, im Großen wie im Kleinen. Sempf nehmen sich dabei weder selbst noch ihre Umwelt zu ernst und springen zwischen Gesellschaftskritik, persönlichen Momenten und ordentlich Ironie hin und her. Mal geht’s um Solidarität und echte Probleme, mal um scheinheilige „Verbündete“, das Aufwachsen in der Kleinstadt oder einfach um Situationen, die man am liebsten sofort rückgängig machen würde. Immer mit dabei: ein Augenzwinkern, ein bisschen Wut und viel Energie. Der Titeltrack bringt’s am Ende auf den Punkt: Menschen, die sich für ein Traumleben abrackern, das sie wahrscheinlich nie erreichen – und trotzdem jeden Tag weitermachen. Kurz gesagt: laut, ehrlich und genau dazwischen, wo’s weh tut und gleichzeitig Spaß macht. Sempf sind vier Jungs aus Hamburg, die „semiprofessionell“ nie als Ausrede, sondern als Haltung verstanden haben. Was als augenzwinkernde Selbstbeschreibung begann, ist längst zu einem Versprechen geworden: kompromissloser Pop-Punk, der lieber aneckt als sich anpasst. Und wenn Sempf die Bühne betreten, wird aus diesem Versprechen schnell Bewegung – im Kopf und im Moshpit. Mit unkonventionellem Pop-Punk zwischen Melodie und Moshpit verbinden sie Energie mit Haltung. Treibende Drums, scharfkantige Riffs und Texte, die zwischen Selbstironie, Gesellschaftskritik und klarer politischer Kante pendeln, machen ihre Shows zu einem kollektiven Ventil – laut, nahbar und immer achtsam. Am 29.05. erscheint die neue EP „Ein Hoch auf die Eine (Firma mit dem Haus am See)“. Die fünf Songs bewegen sich zwischen Kleinstadt-Klischees und antifaschistischer Hymne, zwischen tanzbarer Entlarvung falscher Progressivität und ironischer Abrechnung mit deutscher Pop-Gemütlichkeit. Sempf schaffen es dabei, Ernst und Humor nicht als Gegensätze zu begreifen, sondern als gemeinsamen Antrieb. Sempf fordern dich heraus – zum Tanzen, zum Denken, zum Widersprechen. Moshpit offen. Haltung klar.

