
Was MARATHONMANN auf ihrem siebten Album zeigen, ist keine Neuerfindung, sondern eine entschlossene Rückbesinnung. DIY aufgenommen, ohne Produzenten, mit einem kleinen Kreis enger Freund:innen – direkt, ehrlich, ungefiltert. Keine 1.000 Demos, kein Gefrickel, kein Schönklang. Wenn es sich gut anfühlte, war es richtig. Musikalisch bewegen sich die Songs zwischen düsterem Post-Hardcore, hymnischem Rock und atmosphärischem Storytelling. POLTERGEIST ist dabei mehr als nur ein Album – es ist erneut auch eine Hommage an die Kinoleinwand: voller subtiler wie offensichtlicher Anleihen an Filme, Klassiker, Soundtracks und cineastische Bilderwelten. Kein Zufall, denn MARATHONMANN sind ausgewiesene Film-Nerds. Viele Songideen und Zeilen stammen direkt aus der Faszination für das große Kino – und machen das Album zu einer Art vertontem Filmriss.
