Antje Schomaker

Antje Schomaker ist zurück und veröffentlicht am 15. Mai ihre neue Single „Mascara“ – die erste Auskopplung aus ihrem dritten Album „Liebes Tagebuch,“. Der Song ist ein ironisch-lässiger Breakup-Track über Freiheit, Loslassen und den Post-Breakup-Glow. Antje Schomakers lange erwartetes drittes Album “Liebes Tagebuch,” wird seinem Titel gerecht: Es erzählt Momente, Begegnungen und Phasen nach, die so ehrlich, rau und schön eigentlich nur in den geheimen Tagebüchern dieser Welt stehen. Antje Schomaker gewährt uns auf diesem Album Einblick in ihres, das Tagebuch ihrer Jugend war tatsächlich auch Inspiration für viele der Texte. Es geht um Befreiung und Beklemmung, um Wut und ihre Ergebnisse und das Ende des Aushaltens. Und es geht um eine neue Ruhe, Wärme und Positivität, die aus den Arrangements und der Stimme der Hamburger Singer-Songwriterin spricht. Antje Schomaker hat mit diesem Album einen Raum und einen Sound erschaffen, um glasklar, verletzlich und selbstbestimmt über die Dinge zu berichten, die in ihrem Leben und im Leben vieler FLINTA* prägende Einflüsse waren – und gerade deswegen auch von Männern gehört werden sollte. Entstanden ist ein Album voller Wahrheit und Leben, scharf beobachtet und brillant musikalisch erzählt. Den ersten Aufschlag macht die Single-Auskopplung „Mascara“, die am 15. Mai erscheint. Es gibt eine Million Breakup-Songs, die das Ende einer Beziehung dramatisch beweinen, die Liebe allgemein oder wenigstens diese eine Person auf ewig verfluchen und wehe, im Musikvideo fliegt nichts in die Luft. Ein beliebtes und zugegeben ausgeleiertes Narrativ, so wahr die Gefühle dahinter auch sein mögen. Antje Schomaker als die präzise Erzählerin, die sie ist, hat sich bei “Mascara” für eine andere Perspektive auf das Thema entschieden. Der Song besingt ironisch und mit großer Lässigkeit das Freiheitsgefühl nach überstandenem Liebeskummer und den Bock auf das eigene, neue, alte Leben allein. Wenn dabei was in die Luft fliegt: Auch okay. Der Track, der in Zusammenarbeit mit Sarah Muldoon und Malte Kuhn entstanden ist, erzeugt mit lockeren Synthies und einem perfekt beschwingten Tempo zum Abhauen eine wolkenlose Leinwand für Antjes Stimme, die sich sanft an die Instrumentierung anlehnt. Selbst der kleine Gitarrenmoment für das “Fuck you” trägt ein Augenzwinkern – lieb gemeinte Null Punkte, könnte man sagen. “Mit meinem letzten Abschminktuch wink ich zum Abschiedsgruß, die beste Mascara ist ein Leben ohne dich, keine Träne im Gesicht”, singt Antje im Refrain und man kann das Zwinkern hören, das sie bei dieser Zeile in den Augen hat. Empowerment, das wird an den Lyrics deutlich, liegt auch im Abstand und der Fähigkeit zum Loslassen. Und im Humor, der umso süßer klingt, weil er erst verdient werden musste. So entsteht also der sagenumwobene Post-Breakup-Glow – kein Beauty-Treatment der Welt kann erzeugen, was das Gefühl körperlich und emotional auslöst, endlich, endlich ganz wieder bei sich zu sein.

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