Fruchtiger Beigeschmack

Fruchtiger Beigeschmack aus München spielen deutschsprachigen Indie Jazz mit Kante – stilistisch offen, in der Haltung kompromisslos. Milena (Gesang), Levi (Gesang & Gitarre) und Felix (Schlagzeug) sorgen gerade für ordentlich Furore: : 400.000 Streams in nur zwölf Wochen, ein ausverkauftes Releasekonzert, eine Zusatzshow mit Milla im September, die ebenfalls fast ausverkauft ist, ein Support-Slot vor 6.000 Menschen bei ZAZ in München – und mittendrin „Löschzug“, den die TAZ zum „linken Sommerhit“ erklärt hat. Auf den Socials wird das Trio gerade zur Band, über die man spricht, bevor man sie überhaupt gehört hat. Die Band ist gerade auf dem Sprung:  Raffiniertes Indie-Songwriting mit Jazz-Einflüssen und Texten, die nich belanglos vorbeirauschen. Frontfrau Milena und ihre Band reißen einfach mit. Live erweitert sich das Trio regelmäßig um Piano, Bass, Trompete oder Saxophon – ein Sound, der auf großen Bühnen genauso trägt wie in kleinen Clubs, und der zeigt: Diese Band ist längst mehr als ein Geheimtipp. Mit ihrer kommenden Single „Heimweg“ (VÖ: 28.08.) setzt sich die Band mit dem wichtigen Thema Gewalt gegen Frauen auseinander: mit Blicken über die Schulter, Schritten hinter einem, dem ständigen Gefühl, nicht sicher zu sein. Ein Song, der nicht wegschaut. Eigene Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt verbinden sich mit kraftvollem, emotionalem Jazz zu einem Song, der laut ist, verletzlich und wütend. „Heimweg“ erzählt keinen Einzelfall, sondern benennt ein strukturelles gesellschaftliches Problem. Er will nicht nur berühren, sondern zum Nachdenken bewegen – und reiht sich damit ein in die Haltung, für die Fruchtiger Beigeschmack stehen: Texte, die nicht ausweichen, in einem Sound, der niemanden kaltlässt. Passend für: EQUAL GSA, Fresh Finds GSA, Wilde Herzen, New Music Friday.

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