
Diesen Freitag veröffentlicht ULI SAILOR sein Solo-Debütalbum: Nach jahrzehntelanger Karriere mit Bands wie D-Sailors, Tusq und zuletzt Terrorgruppe, hat Uli Breitenbach mit seinem Klavier jetzt seinen eigenen Sound gefunden. Nach EPs, auf denen er Punkrock-Klassiker in Piano-Versionen umbaute, präsentiert er auf „Besser anders“ jetzt einen Sound zwischen Indie, Pop und Punk, bei dem der Fokus auf den Texten liegt. Uli beweist auf dem Album einmal mehr seine Vielseitigkeit und traut sich bei seinem ersten Solo-Album an das Genre Indie-Rock mit Punk zu mischen. „Sellout“, hört man die engstirnige Fraktion schreien. „Hört doch erst einmal rein“, möchte man entgegnen. Denn wenn man es tut wird man merken: Das ist alles immer noch weit weg von auf Verwertbarkeit gepolten Befindlichkeits-Weichspülpop, der gelegentlich auch unter „Indie“ summiert wird. Das Album erscheint in Eigenregie und wurde zur Hälfte von Matthias „Thies“ Neu in Berlin und von Tobias Röger (The Wohlstandskinder) in Köln produziert. Uli bleibt Punk, aber auch sonst Musiker, der sich nicht ständig selbst kopieren muss. Das machen schon andere zu genüge. Wer trotzdem noch skeptisch ist, wird spätestens beruhigt sein, wenn er bei den Texten genau hinhört. Die sind ganz klar Deutschpunk geblieben, und zwar irgendwo zwischen Tagtraum und Knochenfabrik und versteigen sich nicht in Straßenkampf-Rhetorik a la Schlachtrufe BRD. Nach den Singles „Wenn ich mal groß bin“, „Weißt du noch“ und dem Anti-Gentrifizierungs-Hit „Kiezblock“ feat. Chris Kotze, erscheint zum Album-Release auch noch ein Video zur Single „Punkrocklebensberatungstermin“, das wir in Kürze nachreichen. Im März geht Uli Sailor auf Tour, gerne laden wir euch zu den untenstehenden Terminen ein.

