Florian Bunke

Die Pendler werden Sie kennen. – „A24“ ist die Autobahn, die Hamburg und Berlin verbindet. Wir haben in Berlin über Monate hinweg das komplette Album produziert. Seit der Zusammenarbeit mit meinem neuen Management, dem neuen Label und unzähligen tollen Menschen, die alle in der Hauptstadt ihren Sitz haben, fahre ich diese Strecke wieder regelmäßig. Für mich ist „A24“ die Verbindung zwischen meiner Heimat, dem hohen Norden und der Stadt, die in den letzten Jahren für mich musikalisch vieles zum positiven geändert hat. Einige der Songideen sind auf dieser Strecke entstanden. Immer wenn ich dann nach einer Studiowoche auf die Autobahn gefahren bin, habe ich bei jeder Heimreise die bisher produzierten Songs gehört. Irgendwann brauchten wir nicht mehr nur einen Arbeitstitel für’ Album, sondern einen richtigen Titel. Die Frau meines Managers kam auf die Idee und ich war definitiv davon begeistert, weil’s einfach so offensichtlich war. Man merkt beim hören des Albums, das Du uns an Deiner Gefühlswelt teilhaben lässt. Traurige Lieder, aber auch sehr positive voraus blickende Lieder. Kannst Du den Eindruck bestätigen, das es grundsätzlich eine positive Grundstimmung hat? Absolut. Ich bin mit einem gebrochenem Herzen in die Albumproduktion gegangen und wollte dem aber nicht so viel Raum geben. Natürlich verarbeite ich auf einigen Songs Momente aus der Vergangenheit, aber ich wollte, anders als auf den Alben bisher, das Schöne hervorheben. Ich wollte sagen bzw. singen, dass ich mich gut fühle, glücklich und verliebt bin. Und nicht nur dann, wenn ich traurig und nachdenklich bin. Und ich glaube, dass es mir auf „A24“ ganz gut gelungen ist.

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