
„Wenn du nicht weißt, was du sonst schreiben sollst, schreibste halt ein Liebeslied.“ Stimmt eigentlich. Liebe geht immer. Sie ist schließlich eine der fünfeinhalb basalen Emotionen und es ist verdammt schwierig, keine Meinung zu ihr zu haben. Liebe ist immer entweder ganz, ganz toll oder so richtig doll scheiße….meistens, weil sie fehlt oder nicht so macht, wie sie soll. Liebe halt. Was also tun mit dieser einen Idee, die man seit einer Ewigkeit als Fußnote in der Notizen-App mit sich herumträgt? Einer Idee, die sich immer entweder zu wenig oder zu viel anfühlt, zu klein oder zu groß? Die Antwort von Jupiter Jones ist so simpel wie gewaltig: Man macht daraus einen Song, der genau so ist wie… Liebe halt. „Wo diese Liebe hinfällt“ ist ein Wortspiel auf ein Sprichwort, das uns meistens dann einfällt, wenn wir bei anderen nicht raffen, warum sie sich eigentlich so gernhaben. Doch Jupiter Jones gehen einen Schritt weiter und geben die Deutungshoheit ganz bewusst ab: Wo diese Liebe hinfällt, da sollen Krater sein. Krater, weil es so gewaltig viel größer und besser ist als alles andere, oder Krater, weil die ganze Welt verschwindet, wenn die Herzen schließlich brechen? Es ist ein Liebeslied, das gleichzeitig schrecklich schön und schön schrecklich sein kann und will. Ein Song, der die Ambivalenz eines Gefühls feiert und absolut keinen Bock auf Schönfärberei hat. No Love washing here! Musikalisch ist das Stück auf ehrlicher Poesie und jenen beatlesken Akkorden gebettet, die Jean-Michel Tourette (Wir sind Helden) im Frühjahr 2025 mit in die gemeinsame Songwriting- Session brachte. Während der Chor der Uni Göttingen für die nötige Epik sorgt, wickelt sich der Beat bewusst spröde um den entscheidenden Satz der gesamten kommenden Platte: „Ich trag den Sarg, Du trägst was Buntes.“ Ein Song über die Wucht, den Einschlag und den Staub, der sich danach legt. Liebe halt! Mit dem neuen Album „Ich trag den Sarg, Du trägst was Buntes“ bringen Jupiter Jones ihr aktuelles Werk 2026 auch konsequent auf die Bühne. Den Auftakt bildet die Album-Release-Show am 07.08.2026 auf der Vauban-Insel in Saarlouis, bei der die Band den Startschuss für das Live-Jahr setzt – mit neuem Album im Gepäck, bester Aussicht und der klaren Ansage: Das wird eine große Sause. Ab dem 18.09.2026 folgt die große Herbsttour unter dem Titel „Ich trag den Sarg, Du trägst was Buntes – THE WORLD’S HAPPIEST SARGTRÄGER TOUR“. Es ist die bislang ausgedehnteste Tour seit der Reunion. Jupiter Jones präsentieren einen Querschnitt durch knapp 25 Jahre Bandgeschichte, vom ersten Album bis zum aktuellen Werk und machen den Herbst 2026 zum kollektiven Akt des glücklich-aus-dem-Leben-Schwitzens. Den Abschluss des Album- und Tourjahres bildet das traditionelle Jahres- und Tourabschlusskonzert am 18.12.2026 in Bitburg (Eifel). Dort, wo Teile der Band wenige Tage später ohnehin unterm Weihnachtsbaum liegen, wird das Jahr von „Ich trag den Sarg, Du trägst was Buntes“ noch einmal gebührend gefeiert, mit ordentlich Feierbock und dem festen Vorsatz, die Widrigkeiten standesgemäß zu verabschieden.
