
Der Münchner Musiker Felix Renner, vielen bereits bekannt als Bassist aus verschiedenen Indie-und Jazz-Formationen, zeigt mit seinem Soloprojekt FELINIO erneut sein untrügliches Gespür für Groove, Melodie und Atmosphäre. Mit Elementen aus Indiepop/-rock, Retro-Ästhetik und der Neuen Neuen Deutschen Welle erschafft er eine Klangwelt, die große Gefühle erzählt und gleichzeitig zum Tanzen einlädt. Seine Musik ist durchzogen von poetischer Melancholie, bildhafter Sprache und einem feinen Hauch Ironie – getragen von rockigen Riffs, eingängigen Gitarren-Hooks und melancholischen Synthies. Im Mai erschien seine erste Single „Monopol“ aus dem kommenden Debüt-Album (Anfang ’27) und nun veröffentlicht er mit seiner zweiten Single „Weiße Fahnen“ (09.10.) eine rockige Nummer mit einer eingängigen Hook. FEILINIO’s „Weiße Fahnen“ ist die zweite Single seines Debütalbums. Mit gewohnter Nostalgie, aber einer neuen, fast punkig anmutenden Stimme schreit der Münchner NNDWNewcomer an gegen die Schatten-seiten des kreativen Schaffens oder die Schwierigkeit, einfach nur eine Einkaufsliste zu schreiben. Zwischen Schreibblockade und innerer Kapitulation, zwischen schwarzen Nächten und roten Augen bleibt nur ein weißes Blatt Papier. Und während im Kopf die Farben verschwimmen, fehlen die Worte für all das, was eigentlich noch gesagt werden müsste. Mit treibenden Rockgitarren, melancholischen Synths und der eingängigen Hook „Und wieder sitze ich hier / vor nem weißen Blatt Papier“ verbindet FELINIO Verzweiflung mit einer ordentlichen Portion schwarzem Humor. Weißes Pulver, weiße Leinwand, weiße Wale – ein surrealer Gedankenstrom reißt einen fort in den musikalischen Strudel des Gefühls, wenn einem wirklich gar nichts mehr einfällt. „Weiße Fahnen“ – ein Muss für jede (Indie)Playlist.
