Sebastian Block

Nach fünf Soloalben, zwei EPs und einer Nominierung für den Preis der deutschen Schallplattenkritik markiert „Block & Band #1“ eine Zäsur im Schaffen des Musikers. Fast alle bisherigen Alben entstanden im Studio, in enger Zusammenarbeit zwischen Sebastian Block und einem Produzenten – die Live-Umsetzung mit Band folgte immer erst im Nachgang. Mit dieser klassischen Arbeitsweise wollte er nun bewusst brechen. Warum nicht gleich zusammen ins Studio?! Der Sound von „Block & Band #1“ erinnert an jene Ära, in der die deutsche Sprache im Pop und Indierock ihre poetische Dringlichkeit fand – inspiriert von der Direktheit eines Rio Reiser, oder frühen Grönemeyer. Die Single „Es tut weh“ ist weit ab von einer klassischen Ballade und überrascht durch eindringlichen Gesang, inklusive treibender Cowbell. Der Song erzählt eine Geschichte voller Kleinstadt-Tragik, von der intensiven wie hoffnungslosen Begegnung mit der einstigen Langzeitliebe. Den perfekten, fast trotzigen Gegenpol dazu bildet das energetische „Es geht immer was“ – eine Hymne von melancholischem Optimismus, die trotz aller harten Kontraste unbeirrbar nach vorne blickt. Ergänzt wird die songwriterische Bandbreite durch Tracks wie das charmant-selbstironische „Frühaufsteher“, das die alltägliche Überforderung und die Suche nach dem eigenen Rhythmus thematisiert. Für die filmische Übersetzung all dieser Geschichten zeichnet der britische Regisseur Dan McGarry verantwortlich, der allen bisherigen Musikvideos der EP seine unverkennbare visuelle Handschrift verlieh. Eingespielt wurden die Songs gemeinsam im eigenen Proberaum, um die unmittelbare Interaktion der Musiker in vertrauter Umgebung einzufangen. Einzige feine Nuance im Nachgang, sind die Trompeten von Martin Wilhelm und ein paar akustische Rhythmusgitarren. Für die Aufnahmeleitung und den Mix war Simon Gordeev verantwortlich. Ihn verbindet eine langjährige Freundschaft mit Block, da sie Beide schon in der Band „Mein Mio“ zusammen wirkten. Den finalen, druckvollen und dennoch warmen Klangcharakter, verdankt die EP dem Mastering von Flo Siller. Gefördert wurde dieses besondere Projekt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. „Block & Band #1“ wird am 26. Juni 2026 rein digital veröffentlicht. Die neuen Stücke und ihren besonderen Live-Charakter bringt die Band im Laufe des Jahres auf einer Reihe von Konzerten auf die Bühnen des Landes.

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