Mariybu

Mariybu macht den Herrentag zum „FRECH“-Tag und releast heute ihr neues Album auf Vinyl und digital über ihr eigenes Label TangaTunes. Nach spektakulären Vorab-Singles wie „Kein Ponyhof“, „DEIN IDEAL“ oder „ICH WILL BUMSEN“ feat. 6euroneunzig veröffentlicht die Berliner Hyperpop-Ikone nun die lang ersehnte „FRECH“-LP mit Fokustrack „Chlamydien“ und dem unveröffentlichten Song „Kleptomanin“. Mit „Nicht alle Männer“ feat. Ebow hat Mariybu im März 2026 außerdem einen der viralsten und zugleich wichtigsten Songs der deutschen Musikwelt geliefert, inklusive eines legendären Auftritts in der Carolin Kebekus Show. Seit jeher muss Mariybu sich mit den wildesten Projektionen so mancher fragiler Männer-Egos herumschlagen – nun hat sie nicht nur einen Weg gefunden, besser damit umzugehen – sie nutzt die unzähligen Beleidigungen auch aktiv als Inspiration. Zum einen holt sie sich bestimmte Begriffe zurück und besetzt sie mit einer großen Portion Fuck-Off-Attitüde neu, zum anderen nutzt sie den misogynen Hate als authentischen Stoff für ihre Lyrics. Doch nicht nur den Songtexten, auch den Beats hört man an, dass Mariybu sich längst von jeglichen Konventionen befreit hat: Ballernde Bässe treffen auf Y2K-Rave gepaart mit Synth- und Trance-Elementen. Indem Mariybu ihre belastenden Erfahrungen in Songs verpackt, kann sie sich im echten Leben besser abgrenzen – und macht sich und allen FLINTA*s, die relaten können, das wohl beste Geschenk in diesen Zeiten: Den perfekten Soundtrack für all die unterdrückte Wut – und jede Menge Spaß. Mariybu ist “versaut und gut drauf und dir viel zu verrückt”, außerdem laut, kompromisslos und ihr eigenes Ideal. Dabei zeigt sie sich schonungslos ehrlich und schamlos vulgär, garniert mit feinstem Humor – gekommen, um das Patriarchat endgültig Hops zu nehmen. Kurz gesagt: Mariybu ist “FRECH” und hat daraus noch nie einen Hehl gemacht. Ob maskuline Alpha-Männer, Pseudo-Feministen oder Möchtegern-DJs (auf mehreren Ebenen), sie alle kriegen ihr Fett weg und werden von Mariybu auf höchstem Entertainment-Niveau gekonnt vorgeführt. Die selbsternannte B*tch dreht den Spieß um und lässt grenzüberschreitende Cis-Männer von ihrer eigenen Medizin kosten, treibt es ironisch auf die Spitze à la #meninfemalefields und geht mit ihrer F0dsengang kollektiv Crashout. Die Berliner Hyperpop-Ikone produziert und schreibt außerdem komplett selbst und gilt als Pionierin des brandaktuellen Genres Fotzenmusik.

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