
Ramonski steckt Ramon Pfanner. Er hat sich zuvor unter dem Namen Bellucci Boi als Gitarrist auf Tracks von A-List-Rapper:innen wie Apache 207, Bausa, Sido, Badmómzjay, Loredana und Capital Bra einen Namen gemacht. In den letzten Jahren veröffentlichte er zudem eigene Songs wie „red bull dose“, „mona lisa“ und „wein mich in den schlaf“, in denen er Pop-Punk-Melodien der Y2K-Ära mit Rap-Flows kombinierte. Im September 2025 hat der Musiker, der seit seinem sechsten Lebensjahr Musik macht, unter dem Namen ramonski eine neue Ära im Genre (Deutsch-)Country eingeläutet. Mit seinen ersten drei Singles hat ramonski bereits seine eigene Nische im deutschsprachigen Country-Kosmos geschaffen – heute folgt mit „Vogelscheuche“ seine vierte Veröffentlichung. „Vogelscheuche“ beschreibt das Dilemma einer Depression: das klare Wissen, dass man weitergehen müsste – und die gleichzeitige Unfähigkeit, sich aus der eigenen Lähmung zu befreien. Gefangen in sich selbst, zwischen Sehnsucht nach Veränderung und dem Gewicht des Stillstands: „Ich halte hier die Stellung, wache über verbrannte Erde“ Weit schwingende Gitarren verstärken diese Mischung aus Sehnsucht und Paralyse. Ein tief berührender Song über das Gefangensein in sich selbst – so ehrlich und ungeschönt wie ein Tagebucheintrag.

