
Nach den massiven Erfolgen mit „Unendlichkeit“ und „Vielleicht vielleicht“ mit JBS (beide Gold und Platin, zusammen über 480 Millionen Streams), schlägt der Songwriter/Produzent MilleniumKid aus Hessen nun mit seiner neuen Single“Wie Du“ ein neues Kapitel auf und kündigt eine neue Ära an. Weg von „Dystopie“, hin zu mehr Offenheit und Bewegung. Gemeinsam mit Jens Eckhoff (Wir sind Helden) entstand die hoch melodiöse 80´s Synth-Pop Single „Wie Du“, die über Selbstverlust, Projektionen und den Wunsch, jemand anderes sein zu wollen handelt. Themen, die das offizielle Musikvideo (Premiere heute um 16.00 Uhr) – in dem die Creator:innen levipenell, lukaexplores, Dimixoo, Burak, London und Diehuepsche zu sehen sind – um Aspekte wie Online-Hass, Vergleichsdruck und Bodyshaming erweitert. Musikalisch lebt „Wie Du“ von diesem Spannungsverhältnis. Auf der einen Seite stehen detailverliebte, fast überzeichnete Bilder in den Strophen, auf der anderen eine bewusst reduzierte, eingängige Hook. „Ich habe mich lyrisch ausprobiert und versucht, neue Worte für ein Gefühl zu finden“, sagt MilleniumKid. „Im Refrain wollte ich dazu einen bewussten Kontrast schaffen – etwas Leichtes und Unmittelbares.“ Zuletzt machte MillemiumKid als Feature auf KitschKriegs „Sommerregen“ (mit Domiziana) auf sich aufmerksam, ging im Mai auf „Schwerelos Tour 2026“ und wird in den kommenden Wochen Sommer-Festivals wie das San Hejmo, Glücksgefühle, Tauberthal etc. spielen. Inhaltlich kreist die neue Single „Wie Du“ um ein Ungleichgewicht, das sich nicht auflösen lässt: „Ja, ich bin nicht wie du / Ja, ich wär gern wie du“ – ein Refrain, der so schlicht ist, dass er beinahe beiläufig wirkt und gerade deshalb im Ohr bleibt. Davor entfaltet sich eine Sprache, die bewusst andere Wege geht: „Kaue dir dein ganzes Ohr ab / Weil ich ja sonst nichts von dir hab“ – Bilder, die Nähe und Leerstelle zugleich verhandeln. Zwischen schlaflosen Nächten, unausgesprochenen Erwartungen und dem Versuch, sich im Gegenüber zu spiegeln, entsteht ein Zustand, der sich weniger auflösen als beobachten lässt. Selbst die Außenwelt kippt in diese Wahrnehmung: Wolken, Sterne und Horizonte tragen plötzlich dieselben Konturen. Im offiziellen Musikvideo zu „Wie Du“ bewegt sich MilleniumKid gemeinsam mit Creator:innen wie levipenell, lukaexplores, Dimixoo, Burak, London und Diehuepsche durch eine kühle, industrielle Spiegelwelt. Zwischen Reflexionen, Projektionen und sich ständig verschiebenden Perspektiven werden Mechanismen von Online-Hass, Vergleich und Bodyshaming greifbar gemacht. Die Kamera folgt dieser Reise mit fließender Dynamik – von einem Zustand äußerer Zuschreibungen hin zu einem selbstbestimmten Blick auf die eigene Identität. Die bewusst distanzierte, fast sterile Bildsprache wird dabei zunehmend aufgebrochen und macht Platz für das, was der Song im Kern verhandelt: die Erkenntnis, dass Individualität kein Defizit ist, sondern der eigentliche Maßstab. Entstanden ist „Wie Du“ unter anderem in Zusammenarbeit mit Jens Eckhoff (Wir sind Helden) – eine für MilleniumKid eher ungewöhnliche Konstellation. Umso spannender wirkt die Begegnung zweier Generationen deutschsprachiger Popmusik, die trotz unterschiedlicher Prägungen eine ähnliche Vorliebe für präzise Sprache und eingängige Melodien verbindet. „Ich habe so meine Probleme, mich mit meinen Songs zu öffnen“, erzählt er. Umso bemerkenswerter, wie schnell diese Distanz in der Session verschwand: Was als vorsichtiges Ausprobieren begann, entwickelte sich innerhalb weniger Stunden zu einem intensiven Austausch auf Augenhöhe.
