
Skuth veröffentlicht mit „Panik“ eine energetische EP über den Rausch widersprüchlicher Gefühle zwischen Liebe, Überforderung, Nähe und Verlust, erzählt in sechs Songs, die gleichzeitig fragil und treibend klingen. Entstanden ohne festes Konzept in einem eiskalten Amsterdamer Dachgeschoss, fängt sie den Moment ein, in dem sich nach Stillstand plötzlich alles bewegt. Musikalisch ist es ein heller, schneller, offener Schritt nach vorn, der skuth als einen der spannendsten neuen deutschsprachigen Pop-Acts festigt. Die Fokussingle „Sophie“ geht dabei besonders schnell ins Ohr und absolut nicht wieder raus. Überzeugt euch selbst und stimmt euch schon mal auf seine Shows beim MS Dockville und dem Superbloom ein. Am Montag haben wir dann auch noch eine großartige Überraschung für euch parat! Verliebt, verwirrt, verloren – und trotzdem irgendwie leicht. Auf seiner neuen EP „Panik“ erzählt skuth von Momenten, in denen das Herz zu laut schlägt und der Kopf nicht mehr hinterherkommt. Sechs Songs über Menschen, die einen aus der Bahn werfen – aber auch über Gefühle, die zu groß wirken, zu schnell kommen, zu nah sind. Und über die Hoffnung, dass es trotzdem irgendwie gut wird. Musikalisch ist „Panik“ ein Schritt nach vorn. Im Vergleich zur „Vielleicht“-EP aus dem letzten Jahr wirkt hier alles heller, luftiger, energiegeladener. Wo vorher viel Nachdenken war, ist jetzt Bewegung. Kein Bruch, sondern ein Shift. Die Produktionen sind offener, das Tempo höher, die Emotionen immer noch groß – aber nicht mehr schwer. Eher wie ein Windstoß ins Gesicht. Und mittendrin skuth, der auf lakonisch-ehrliche, verlorene, aber stilvolle Art versucht, seine Gefühle zu ordnen. Entstanden ist die EP Anfang 2025 in einem Dachgeschossstudio in Amsterdam – bei minus 20 Grad Außentemperatur. „Wir haben uns einfach ans Klavier gesetzt – und plötzlich war da diese Energie“, erinnert sich skuth. Kein Konzept, kein Kalkül – sondern Bauchgefühl. Fast schon ironisch, dass die Songs ausgerechnet dort entstanden sind, wo draußen alles eingefroren war – und sich drinnen plötzlich wieder alles bewegt hat. „Zum ersten Mal seit Corona fühlt sich der Sommer wieder wie ein Sommer an“, sagt er. Und genauso klingen die Songs: flirrend, flackernd, nah am Wasser gebaut, aber nie weinerlich. „Ich frag mich“ erzählt über getweakte Gitarren und Two-Step-Drums fast beiläufig vom Kontrollverlust. Von diesem einen Menschen, der einen verändert, ohne sich dafür je entschuldigen zu müssen. „Ich frag mich, ob du Liebe kennst / und wenn nicht, stell ich euch vor – ich glaub, du magst sie nur nicht“, singt skuth zwischen Faszination und Frust. Auch „Zu den Anderen“, die Collabo mit bac, bleibt im selben Kosmos – einer melancholischen Abschiedsstimmung, in der jemand längst weitergezogen ist, während man selbst noch kurz stehen bleibt. In „Vermisst“ geht es einen Schritt weiter: um die Erkenntnis, dass all das Funkeln und Glitzern nichts bedeutet, wenn niemand bleibt. Tische aus Marmor, vergoldete Tassen, Meetings mit Designern in Paris – und trotzdem ist es leer. Der Song trägt diese Einsicht mit Fassung. Fast tanzbar, fast trotzig. Und am Ende bleibt ein Schulterzucken. Ein zufriedenes, wohlgemerkt. Der Titeltrack „Panik“ bringt alles zusammen. Eine Beziehung wie ein Stroboskop – heiß und doch kalt, nah und doch weit weg. Nicht wissen, was man will, nicht wissen, wer man ist – aber irgendwie macht genau dieser Wahnsinn süchtig. „Sophie“ wiederum ist ein Song wie ein Sommertag, der zu schnell vorbeigeht. Sophie tanzt, Sophie lacht, Sophie ist nicht zu halten. Aber genau das macht sie so besonders und vielleicht auch so gefährlich. Der letzte Song der EP, „Bitte bleib“, greift die Themen nochmal auf – nur roher, verletzlicher, direkter. „Eigentlich sprech‘ ich sonst niemand an“, singt skuth da – aber bei diesem einen Menschen ging’s nicht anders. Eine bittersüße Hymne auf Selbstverstellung aus Liebe. Nervös, fragil – und wie so oft bei skuth: schmerzhaft und doch schön zugleich. „Panik“ ist eine EP über das Gefühl, dass alles gleichzeitig passiert: Hoffnung und Angst, Nähe und Überforderung, Hitze und Herz. Vor allem ist die Veröffentlichung für skuth der nächste Schritt in einer Entwicklung, die 2024 richtig Fahrt aufgenommen hat: Seine „Vielleicht“-EP wurde gefeiert, seine Live-Auftritte – egal ob Festivalshows oder Büdchen-Sessions – platzen aus allen Nähten. Medien wie Diffus oder 1LIVE zählen ihn längst zu den spannendsten neuen Pop-Acts im deutschsprachigen Raum.
