Nikotin

Nikotin ist kein klassischer Popkünstler. Er ist extravagant, exzentrisch, charmant – ein Künstler durch und durch. Ein Einzelgänger mit Bohemien-Punk-Attitüde, verträumt und mutig zugleich, der im und für den Moment lebt und sichtbar an jeder neuen Herausforderung wächst. Stillstand ist für ihn keine Option. Nikotin schreibt, produziert und spielt sämtliche Instrumente selbst. Musik ist bei ihm kein Produkt, sondern ein Zustand. Aufgewachsen in einer kunst- und musikaffinen Familie war Kunst von klein auf Teil seines Alltags. Reisen und Wohnortwechsel gehörten zur Normalität, Instrumente standen immer griffbereit. Parallel dazu entwickelte sich eine starke Leidenschaft für bildende Kunst und Fotografie. Lange stand Nikotin zwischen zwei Welten – Klang und Bild. Diese Dualität prägt bis heute sowohl seine Musik als auch seine visuelle Ästhetik. Geprägt wurde er zudem von den Städten, in denen er lebte: geboren in Österreich, ein halbes Leben in London(inklusive Kunststudium), weitere Stationen in Australien, Berlin und Amsterdam. Doch Wien blieb immer der emotionale Fixpunkt. Die Rückkehr zu seinen Roots markierte den Wendepunkt – und machte es möglich, von der Musik zu leben. So entstand: NIKOTIN. Der Song erzählt von der Sehnsucht, für immer existieren zu können – und von einer Welt, in der diese Idee längst kein Mythos mehr ist. Globale Tech- und Biotech-Konzerne investieren Milliarden in Zellverjüngung, Lebensverlängerung und die Vision der Unsterblichkeit als Produkt. Figuren wie Bryan Johnson, der seinen eigenen Körper zum Experiment erklärt, stehen sinnbildlich für diese Entwicklung. Nikotin übersetzt dieses Spannungsfeld in Pop: emotional, zugänglich, aber mit kritischem Unterton. Keine Moralpredigt – sondern eine Frage, die bleibt: Was passiert mit uns, wenn wir plötzlich ewig leben könnten?

www.instagram.com/viva.la.nikotin

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