
Mit „glücklich“ veröffentlichen IL CIVETTO gemeinsam mit Juli Gilde die fünfte Single des fünften, Ende August erscheinenden IL CIVETTO Studioalbums „Träume aus Lava“. Der Song erzählt vom Erwachsenwerden, von der Suche nach dem, was im Laufe der Jahre verloren gegangen scheint, und von der Hoffnung, dass es vielleicht nie ganz verschwunden ist. Berlin, Juli 2026 – Entstanden ist „glücklich“ bereits sehr früh im Entstehungsprozess des Albums während einer dreiwöchigen Bandreise im Süden Marokkos im Frühjahr 2025. Nach fünfzehn gemeinsamen Bandjahren und intensiven Tourneen zu Späti del Sol und Liebe auf Eis zog sich die Band bewusst aus dem Berliner Alltag zurück. Fernab von Routinen und dem gewohnten Umfeld stellen sie sich einfache, aber existenzielle Fragen: Wer sind wir jetzt? Wie gelingt es, sich nach so vielen Jahren gegenseitig weiterhin zu überraschen und zu inspirieren? Und wo kommen wir her? Diese suchende Haltung prägt das gesamte Album und ganz besonders „glücklich“. Schon die erste Zeile „Wo sind all die Tage hin, wenn ich in den Himmel schau“ öffnet einen Raum der Erinnerung. Der Song blickt aber nicht nur nostalgisch auf die Vergangenheit zurück, sondern fragt, wie sich das Staunen über die Welt im Laufe des Älterwerdens verändert. Nicht nur im Persönlichen, sondern auch im Kontext der eigenen Bandgeschichte, besingen Sie den Moment, in dem sich das Gewesene und das Jetzige miteinander versöhnen und in dem wir kurz innehalten und glücklich sein können. Gemeinsam mit Juli Gilde entfaltet der Song einen Dialog zwischen Erinnerung und Gegenwart. Während ihre Strophe Kindheit als einen Zustand von Geborgenheit und Selbstverständlichkeit beschreibt, erzählt der Refrain davon, dieses Gefühl nicht verloren geben zu wollen. Zeilen wie „Hab mich vielleicht noch nicht verlor’n“ oder „Diese Welt ist ein Wunder“ wirken dabei weniger wie fertige Antworten als wie vorsichtige Erkenntnisse. „glücklich“ erinnert daran, dass das Glück oft nicht verschwindet, sondern unter Erfahrungen, Erwartungen und der Geschwindigkeit des Alltags verborgen liegt. Er lädt dazu ein inne zu halten und sich vielleicht öfter die Zeit zu nehmen, dieses Glück zu spüren und zu suchen. Nur dann ist “vielleicht … alles nicht so schwer, wie es scheint!”
