
„Hinter mir verbrannte Erde, meine alte Welt liegt in Scherben“: Mit dieser Zeile eröffnet Trettmann sein neues Album „Stadt aus Gold“, das am 22. Januar 2027 erscheint. Sie ist Programm, ohne ins Pathetische zu kippen. Trettmann erzählt nicht von einem einzigen großen Bruch, sondern von einem Leben, das sich immer wieder neu sortieren musste. Die titelgebende Stadt bleibt dabei Utopie: ein Ort, den man gerade deshalb sucht, weil man weiß, dass er nie dauerhaft existiert. „Stadt aus Gold“ wirkt wie eine Erinnerung mit offenen Rändern. Trettmann ist darin zugleich Sohn und Vater, Jugendlicher und Bilanzierender.
