Miksu/Macloud

Wenn dieser Producer Tag am Anfang eines Songs ertönt, weiß man in Deutschland längst, was danach passiert. Zahlreiche Nummer eins Hits, Chart Erfolge und Kollaborationen mit den größten Artists des Landes sprechen für sich: Reezy, makko, Luciano, Apache 207, Nina Chuba, Herbert Grönemeyer, Bausa. Was Miksu/Macloud anfassen, wird zu Gold. Ihr Gespür für Sound und Trends, gepaart mit der Fähigkeit, musikalische Visionen auf höchstem Niveau umzusetzen, hat die deutsche Musiklandschaft nachhaltig geprägt. Und mehr noch: Die beiden gehören zu den ersten Produzenten hierzulande, die sich langfristig auch als eigenständiges Artist Projekt etabliert haben. Sie haben verändert, wie dieses Land auf Produzenten schaut. Drei Jahre ist es her, dass Miksu/Macloud zuletzt ein eigenes Album veröffentlicht haben. Drei Jahre, in denen sie im Hintergrund weiter die Hits der anderen gebaut haben, während die Frage im Raum stand, wann das nächste eigene Kapitel kommt. Jetzt ist es soweit. „Abschied nehmen“ ist die erste Single zum kommenden Album und macht direkt klar, in welcher Liga hier gespielt wird. Denn für den Auftakt holen Miksu/Macloud zwei der prägendsten Stimmen ihrer Generation zusammen: Ufo361 und Trettmann. Zwei Künstler, die mit dem Song „Standard“ gemeinsam einen Klassiker geschrieben haben und danach acht Jahre lang auf keinem Track mehr zusammen zu hören waren. Wer, wenn nicht Miksu/Macloud, sollte es schaffen, diese beiden wieder in einen Raum zu bringen. „Abschied nehmen“ ist dabei kein lauter Comeback Moment, sondern ein leiser. Ein ruhiger, melancholischer Song über das letzte Treffen mit einer verflossenen Liebe. Ufo361 und Trettmann tragen das mit einer Gelassenheit vor, die man erst nach Jahren im Spiel hat, und Miksu/Macloud bauen darunter genau den Raum, den so ein Song braucht. Gemeinsam vereinen die drei Milliarden von Streams, Gold und Platin Auszeichnungen und eine Reihe von Songs, die längst zum festen Inventar des deutschen Rap gehören. So feiert man Comeback.

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