JAS

„Wir sind so schön verloren“ – ein Titel, der perfekt das ambivalente Lebensgefühl einer ganzen Generation einfängt. Einer Generation zwischen Alltag und Ausnahmezustand, ausgelassenen Partynächten und lähmender Existenzangst, unbegrenzten Möglichkeiten und dem Gefühl, irgendwie lost zu sein. Es ist ein ständiges Suchen: Nach Identität, nach Sinn, nach Halt und Haltung. Was beschäftigt ein 21-jähriges Leben in dieser zerrissenen Zeit? Das erste Album von JAS versucht gar nicht erst, Antworten zu geben, sondern versteht sich als Spiegel einer widersprüchlichen, manchmal schwer zu ertragenden Welt. Vertonte Momentaufnahmen von enttäuschter Liebe, von der Angst vor dem Tod und vor der Zukunft. Aber auch von Neuanfängen. Von Zuversicht. Und von dem Gefühl, vielleicht doch nicht so verloren zu sein. Ein chaotisches Wimmelbild aus ungeordneten Emotionen und Gedanken, die JAS in einem neu definierten Sound kanalisiert. Moderner Pop trifft auf tiefgründige Singer/ Songwriter-Balladen und energetische Rock-Einflüsse. Alles gleichzeitig, alles nebeneinander. Und doch auf seltsame Art stimmig.

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