
Mit ihrer neuen EP „das schlimmste und das beste“ führt Ella Stern die verschiedenen Stationen ihres bisherigen Weges zu einem Full-Circle-Moment zusammen: vom Musical-Studium über virale Pop-Übersetzungen bis hin zur eigenen, unverwechselbaren Handschrift zwischen Deutschpop, Storytelling und Musical-Pop. Ella schlägt mit der EP ein neues Kapitel auf: Die Wiener Deutschpop-Liedermacherin erzählt nicht mehr vom reinen Chaos der Mittzwanziger, sondern nimmt uns mit in den Übergang in einer reflektiertere Lebensphase. Ihre neuen Songs verhandeln Liebe, Selbstzweifel, Erwartungsdruck, öffentliche Sichtbarkeit und die Ambivalenzen einer jungen Popkarriere – mit jener Mischung aus Direktheit, Humor und emotionaler Nähe, die ihr Storytelling prägt. Musikalisch rücken Singer-Songwriter-Pop, Rock-Momente und Ellas Musical-Background immer deutlicher zu einem eigenen Musical-Pop-Sound zusammen. Im Zentrum dieses künstlerischen nächsten Schritts steht „hoffnung“ eine kraftvolle Midtempo-Ballade mit Poetry-Slam-Gefühlen. Der Song erzählt von jener Hoffnung, die einen selbst dann noch in der Flughafenhalle nach einem Schild mit dem eigenen Namen suchen lässt, wenn man längst weiß, dass niemand wartet. Es geht um Liebe, die nicht durch Verbitterung ersetzt wird, und um Zuversicht, die nicht naiv ist, sondern heilend. Mit einem ergreifenden, großen Finale verdichtet „hoffnung“ den emotionalen Kern einer EP, die genau dort ansetzt, wo das Schlimmste und das Beste oft untrennbar nebeneinanderliegen.
