il Civetto


„Wir bleiben heute im Bett und halten uns an unserer Liebe fest, stellen den Wecker auf 1. Mai / Für immer und dich, für immer diese Nacht, in deinem Zimmer hier am Rio Reiser-Platz.“ Die Geburtsstunde des modernen Easy-Jetset-Berlins als internationale Kulturmetropole könnte man vielleicht in die frühen Zehnerjahre des neuen Jahrtausends verlegen. Den speziellen Spirit, der den Reiz der Stadt ausmachte, dieses diffuse Berlin-Gefühl, dass man nämlich nie so genau weiß, was als nächstes passiert, weil hier eben noch nicht alles bis in die letzten Winkel vermessen, durchgeplant und reguliert wurde, verkörperte damals kaum jemand so sehr wie die - tatsächlich einmal aus gebürtigen Berlinern bestehende - Band il Civetto. Mit etwas Glück konnte man in diesen Jahren mitreißende Guerilla-Gigs der damals noch unbekannten Band auf Plätzen, in Zügen oder auf U[1]Bahnhöfen erleben. il Civetto war genau die Band, die Berlin brauchte. Mit ihrem rhythmusbetonten, genreoffenen Mix aus Pop, Dancehall, Folklore, Balkan-Beats und Club-Musik brachten sie den Vibe der Stadt auf den Punkt. Einige Jahre, zwei Alben und mehr als 400 Konzerte - überall auf der Welt vom Fusion Festival bis Montreux Jazz Festival - später, erscheint bald das neue Album von il Civetto. Dass sie ihr Gespür für die Themen der Stunde nicht verloren haben, zeigt sich nicht zuletzt anhand der ersten Single “Rio-Reiser-Platz”, die il Civetto mit dem Produzenten Tim Tautorat (AnnenMayKantereit, Faber, Provinz, etc.) und den Bläsern der Gruppe Seeed in den legendären Berliner Hansa Studios aufgenommen haben und die am 25. Todestag von Rio Reiser erscheint. il Civetto verkörpern das urbane, das internationale, das bunte und weltoffene Berlin. Nun haben sie die bislang beste Musik ihrer Karriere gemacht.

 

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