Yokohomo

Yoko Ono gilt generell als humorlos. Diese Zuschreibung bestätigte sich wieder, als sie die Hamburger Bar "Yoko Mono" verklagte und zur Namensänderung zwang. Als Aufruf zum zivilen Ungehorsam verstanden diese Episode aber sechs Musiker*innen aus Wien und der Bandname "YOKOHOMO" war geboren. "Narben" wird das Debütalbum von YOKOHOMO heißen - der neuen Pop-Hoffnung aus Wien. Und Narben hat sicher die eine oder andere BesucherIn des restlos ausverkauften Debütkonzerts im Wiener Rhiz davongetragen. Schonungslos, laut, mitreißend und manchmal ein bisschen blutig sind ihre Shows. Das hat sich auch in der Szene herumgesprochen und YOKOHOMO haben sich schnell einen Namen als eine der gefragtesten Live Bands Wiens (Gasometer, Arena, Orpheum Graz, ...) erspielt. Ihr Debütalbum "Narben" (VÖ Oktober 2021) befasst sich mit den Wunden, die das Beziehungsleben - aber auch ganz alltägliche Probleme in unserer heutigen Gesellschaft - hinterlassen und jedeR einzelne mit sich trägt. Die 12 Songs sind als kurze Geschichten - als kurze Ausschnitte unserer Leben zu verstehen. Positiv, ehrlich und unverblümt werden Bilder unserer Gesellschaft, der Generation Y, in eingängigen Gitarrenmelodien, höchst einprägsamen Riffs und mitreißenden, ohrwurmigen Lyrics gezeichnet. Mal fröhlich, mal wild, mal traurig - Geschichten wie sie das Leben in seiner vollen Härte schreibt. Als zweite Single wird am 14.5. der Track "Pop" erscheinen, der mit all dem Kulturpessimismus – nicht zuletzt dank Corona – abrechnet. "Ich bin bereit / verbrennt die Musik" heißt es da und propagiert eine neue Musikwelt, die aus der Asche der ewig gleichen Kommerzware entsteht. Eine Welt in der Pop wieder Feuer entzündet.

 

 

 

 

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