Wolfgang Müller

Wenn irgendein Titel auf dem kommenden Album „Die Nacht ist vorbei“ von Wolfgang Müller das Attribut „radiotauglich“ verdienen würde, dann wäre es die dritte Single „Zu rosa“, die jetzt am 05. November erscheint. Aber Wolfgang Müller wäre nicht er selbst, würde er auch bei diesem Titel nicht lyrisch wieder ins oberste Regal greifen. Der Hamburger Singer & Songwriter ist ja in erster Linie Dichter, und zwar im Sinne von Verdichten. Weltwundheit, Seelenzustände, das ewige Suchen – auf seinem kommenden Album findet das alles eine Form, die in der deutschen Musiklandschaft einzigartig ist. Hier wird das Persönliche zur Poesie, die wirkt, als hörte man jemandem beim Leben zu, oder beim Versuch, in dieser Welt den richtigen Weg zu finden, eine Position, eine Art Frieden. „Ich red’ nur, wenn ich gefragt werd’ / und dann schrei ich meistens rum“ „Ein Teil von mir lebt in der stillen Hoffnung / auf ein Leben ohne Selbstbeteiligung“ All das wird unterlegt von einer virtuos gezupften Gitarre, atmosphärischen Synthies und einem sanften Beat – der perfekte Soundtrack, wenn man frühmorgens mit dem Wagen auf die Autobahn in Richtung Meer fährt. Oder gerne fahren würde. „Draußen wartet ein Himmel auf mich, in grauen Wolken ein blaues Gesicht / Unter mir wird alles zu Wasser, über mir ist mir alles zu rosa, zu rosa.“ Das Leben wartet.

 

 

 

 

 

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