Marius Müller-Westernhagen

Marius Müller-Westernhagen hat mit seinem aktuellen Album „Alphatier“ all das eingebracht, was ihn seit je her ausgemacht hat: Die zarte Individualität des Frühwerks, die ungehobelte Rock’n’Roll-Aufsässigkeit des Pfefferminz-Prinzen, die neugierige Experimentierfreude der späten Achtziger sowie die große Geste seiner Megastar-Phase – gepaart mit der superben Musikalität der vergangenen Jahre. „Alphatier“ ist kurz gesagt all das, wofür Marius Müller-Westernhagen heute steht und das mit ungebrochenem Erfolg. „Alphatier“ avancierte im Frühjahr zum gefeierten Nummer 1 Album : „…geil und laut..“ (Die Welt) „Schwarz-weißer Blues „ (Rolling Stone) , „… eine Wiedergeburt…“ (Der Stern) jubelte die Presse . Für die Albumaufnahmen stand ihm in der Kernbesetzung seine seit einigen Jahren bewährte Band zur Seite. Der Schlagzeuger Aaron Comess von den Spin Doctors sowie Brad Rice (Guitar) und John Conte (Bass). Und natürlich Co-Produzent Kevin Bents (Guitar & Keyboards). Die Band behält wegen der individuellen Klasse der Musiker die Songs straight im Blick. Diese Herangehensweise kommt gerade auf der aktuellen Single „Halt mich noch einmal“ bestens zum Ausdruck. Der Song klingt in der Produktion wie live eingespielt, transparent, erdig und rockig. Er knistert und fesselt mit einer seltenen Direktheit, schenkt das Gefühl, im Aufnahmeraum zu sitzen und live bei etwas Großem dabei zu sein. Marius Müller-Westernhagen räsoniert dazu leidenschaftlich und ehrlich über das Leben – über sein Leben, singt über menschliche Nähe und Distanz, über „hoffentlich vergangene verklärte Zeiten“, über Abschied und Verlust und über den ewigen „Rolling Stone“, der überall und nirgendwo zu Hause ist. „Halt mich noch einmal“ ist all das und noch mehr – es ist purer Rock ‚n‘ Roll und damit Aufrichtigkeit, Leidenschaft und immer auch ein Funken Provokation.

 

 

Links:

 

www.westernhagen.de

www.facebook.com/westernhagen.de