Waldgeist-Kartell

Anderthalb Jahre nach dem das Liedermacherensemble den Beweis angetreten hat, dass Musik doch ein Hexenwerk sein kann, schwingen sich die Hamburger nun auf, die Poesie (zurück) zu bringen. Für die sechs Titel der neuen EP „Poesie“ hat Waldgeist sein musikalisches Spektrum teils perkussiv – z. B. in „Wahnsinn“ und „Trabantenstadt“ –, teils gesanglich – z. B. in „Poesie“ und „Nemo“ gezielt erweitert, greift aber auch auf die altbekannten, minimalistischen und oft verträumten Arrangements mit Ohrwurmgarantie des „Hexenwerks“ zurück. Textlich ist die Band pointierter geworden, betrachtet die Dinge mit etwas mehr Distanz, ohne dabei den Mittelfinger aus der Wunde zu nehmen oder den „Rotz“ zur Gänze zu verbannen. Ob Neuhörer oder „Waldgeist-Veteran“, vielfältig und an den Grenzen des Genres kratzend lädt dieses Poesie-Album ein, zu blättern, zu erinnern und sich für einen kurzen Moment darin zu verlieren. 3 ½ Träumer und zwei Gitarren aus Hamburg: So krititisch wie harmonisch, so minimalistisch wie facettenreich hat das halbe Quartett „Waldgeist-Kartell“ seine Heimat im Genre „Liedermacher“ gefunden. Die 3 ½ Träumer und ihre Gitarren erzählen von der Angst und von der Liebe, von der Freiheit und von der Zukunft und legen mitunter auch gerne ihren Mittelfinger in die Wunde. Nachdem ihnen mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Hexenwerk“ der erste große Meilenstein in der Bandgeschichte gelang, ist für die vier Norddeutschen eins klar: Sie wollen vor allem Musik machen!

 

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