Wahnschaffe

 

"D.F.M.", kurz für "Du fehlst mir", lautet die erste Botschaft, mit der Wahnschaffe seit ihrer letzten EP "Courage" wieder von sich hören lässt. Inzwischen ist mehr als genug passiert, um ein nächstes Mini-Album mit starken Songs zu füllen: "Bumm Bumm Bumm Bumm" entstand inmitten eines radikalen Umbruchs, in dem die Künstlerin, die in einem sehr gläubigen Umfeld aufwuchs, alles abstreifte, was sie gefangen hielt – auch wenn das bedeutete, von Menschen Abschied zu nehmen und den Weg allein weiterzugehen. Aber Wahnschaffe wäre nicht Wahnschaffe, wenn sie nicht auch so was in gut gemachten Popsong mit genau den richtigen Worten und Bildern auf den Punkt bringen könnte. Mit warmer Stimme und in tröstende Soul-Akkorde gebettet singt sie auf ihrer neuen Single vom Gefühlschaos, das Liebeskummer anrichtet. "Mein Kopf ist wie ein Mixer / Ich krieg nichts mehr zusammen / Ich durchlebe ’nen Waschgang / mit hunderttausend Umdrehungen". "Ich glaube, ich hatte einfach Bock, ’nen Lovesong zu schreiben", sagt die Kölner Künstlerin, die in der Corona-Einsamkeit nicht nur Vermissungsgefühle verspürte, sondern auch die Konfrontation mit sich selbst suchte. Was sie fand, war – neben den vielen ungeordneten Gedanken – der Mut zum Aufbruch in ein neues Leben. Und auch in "DFM" steckt ein Teil dieser ganz persönlichen Selbstfindungsgeschichte. Den wolkigen Wohlfühl-Vibes setzt der Videoclip zur Single Bilder im Stile eines Splatter Movies entgegen: Dort wird Wahnschaffe entführt, man stiehlt ihr wortwörtlich das Herz und sie bricht blutüberströmt und bewaffnet auf, es sich zurückzuholen. Wird sie es schaffen? Selbst, wenn nicht: Unsere Herzen hat sie sicher.

 

 

 

 

 

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