Versengold

Mit „Was kost die Welt“ kündigen VERSENGOLD ihr mittlerweile zehntes Studioalbum an, um auch nach der Pandemie ihren unbedingten Spielwillen und ihren ungebrochenen Optimismus unter Beweis zu stellen. Ganz in Versengold-Manier lässt die Band es sich nicht nehmen, bereits im Albumtitel Bezug zu einem der beherrschenden Themen der Gegenwart herzustellen – dem menschlichen Umgang mit den begrenzten Ressourcen dieser Welt. Bereits heute erscheint die erste Single mitsamt Video daraus - der düstere Rocksong „Die Wilde Jagd“. Nachdem die Band öffentlich zur Einsendung von Mythen und Legenden aus dem Osten Deutschlands aufgefordert hatte, ging unter vielem anderen auch der Mythos der Wilden Jagd aus West-Thüringen ein, der als Inspiration für den Titel diente. „Die Wilde Jagd“ steht dabei ganz in der Tradition der Versengold-Songs, die sich im düsteren Spektrum der Band-Diskografie abspielen. Neben „Samhain“, „Winterflut 1717“ und „Teufelstanz“ steht der neue Titel für eine Spielart, die der Band auf Festivals wie dem Wacken Open Air oder dem M’era Luna Festival viel Zuspruch brachte. Mit frischen Ideen und in Zusammenarbeit mit ihrem neuen Produzenten Hannes Braun bringen Versengold diesen Sound auf eine neue Ebene und weben geschickt die Wurzeln der Band in den neuen Kontext ein. So lassen unter anderem die virtuosen Instrumentaleinlagen und das anspruchsvolle Arrangement erahnen, warum Versengold einen Ruf als exzellente Liveband genießen. Die 6-köpfige Band knüpft mit „Was Kost Die Welt“ nahtlos an ihren Erfolg mit „Nordlicht“ aus 2019 an. Dem Top-5 Album, dass 2019 mit dem Hit „Thekenmädchen“ für Aufsehen sorgte, gelang mit der zweiten Auflage „Märchen von Morgen“ im krisengeplagten Jahr 2020 der Re-Entry in die Top 10 der deutschen Albumcharts. „Thekenmädchen“ erreichte als bisher erfolgreichste Versengold-Single über 11 Millionen Aufrufe bei YouTube und erfreut sich auch weiterhin großer Beliebtheit. Sechs Wochen vor Release des neuen Albums „Was kost die Welt“ erhöhen Versengold den Takt, und präsentieren die bereits fünfte Singleauskopplung!  „Die letzte Runde“ ist eine emotionale, dabei trotzdem launige Liebeserklärung an die Kneipenkultur. Mit seinem folkigen Flair, den treibenden Instrumentaleinlagen und dem gefühlvollen Text präsentiert sich dem Hörer der Archetyp eines Versengold-Songs.

"Alte Männer" - 77 Jahre nach Ende des blutigsten Krieges der Weltgeschichte mussten wir in den letzten Tagen Zeuge eines Angriffs auf einen souveränen Staat mitten in Europa werden. Als Generation, die selbst den nur wenige Jahrzehnte zurückliegenden Kalten Krieg kaum bewusst erlebt hat, können wir uns nur schwer vorstellen, welche fürchterlichen Folgen der Ausbruch von Gewalt in der Ukraine für uns alle haben wird. Für unsere Gefühle von Ohnmacht, Wut, Angst und tiefer Betroffenheit fehlen uns die Worte. Unsere Musik ist Ventil unserer Emotionen, sie soll uns und unseren Hörer*innen dabei helfen, zu verarbeiten, was in uns allen vorgeht. In unserer tiefen Ablehnung von Krieg und Gewalt sehen wir uns angesichts der aktuellen Geschehnisse außerstande, unserer Abscheu für den Angriff auf die Ukraine anders Ausdruck zu verleihen, als durch die scharfen und verurteilenden Zeilen unseres Sängers Malte Hoyer. Mehr denn je sind wir dankbar, in unserer Mitte einen feinfühligen Texter und Songwriter zu haben, der es versteht, auf den Punkt zu bringen, was wir fühlen. Der Song „Alte Männer“, der in Zusammenarbeit Malte Hoyers mit Felix Weidenhöfer und Ulrich Wortmann entstanden ist, ist deshalb als unser offizieller Kommentar zum aktuellen Geschehen zu verstehen. Wir stehen als Versengold geschlossen gegen jede Form von Krieg und Gewalt und solidarisieren uns mit allen Opfern der in der Ukraine grassierenden Barbarei. Um unserem musikalischen Kommentar auch Taten folgen zu lassen, haben wir entschieden, alle Einnahmen aus dem Streaming und Download des Songs „Alte Männer“ direkt an die UNO-Flüchtlingshilfe zu spenden, die in der Ukraine humanitäre Hilfe leistet. Wir hoffen, unsere Reichweite als Künstler auf diesem Wege für etwas Gutes einsetzen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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