Tabea Booz


Tabea Booz ist Sängerin und definiert ihren eigenen Sound alsSongschreiberin neu. In ihren deutschsprachigen Songs, die in den Weitendes Pops auf analogen Synthesizern und ehrlicher Lyrik basieren, beschreibtdie in Stuttgart lebende Musikerin ihre facettenreiche Welt. Es ist die einer29-jährigen, selbstbewussten Frau, die nicht nur laut und fröhlich, sondernauch leise und melancholisch kann. Ihre persönliche Entwicklung mittelsMusik zieht sich dabei wie ein bunter Faden durch die nachdenklichenund selbst reflektierten Texte. Dem Verlangen nach „Mehr“ verleiht sie mit dergleichnamigen Single, aber vor allem auch mit ihrer weichen undgleichzeitig kraftvollen Stimme Ausdruck. Mit der Single „Konjunktiv II“, die im Januar 2019 erschienen ist, kehrte Tabea zurück zu ihrer Muttersprache Deutsch. Nachdem sie die ersten Songs vorwiegend in englischer Sprache und dem ihrvertrauten souligen Sound geschrieben hatte, kleidet die Künstlerin die nun deutschen Zeilen inein poppiges und zeitlos musikalisches Gewand. Doch zurück auf Anfang. Tabea wuchs in einer durch und durch musikalischen Familie auf, nahm mit drei Jahren das erste Mal eine Geige in die Hand und später Klavier- und Gesangsunterricht. Ihre Jugend wargeprägt von Konzerten und Musik-Wettbewerben, bis sie schließlich Schul-, Jazz- und Popularmusikstudierte. Nach ihrem Abschluss zog es die Sängerin nach Indien, wo sie eine Zeit lang lebte, mit einer lokalen Band auf Tour ging und seitdem als Vollzeit-Musikerin arbeitet. Heute balanciert die Musikerin gekonnt zwischen der Rolle als Bandleaderin, ihrer fünfköpfigen Band unddes eigenen One-Woman-Business hin und her – und mit ihrer Musik zielsicher durch ihre bereits erwähnte Farb- beziehungsweise Gefühlswelt. Davon handelt auch Tabeas erste EP „Zwischen Bunt undGold“, die am 27. September erscheint. Die insgesamt 7 Songs, die in Zusammenarbeit mit demProduzententeam Balayage in den Miami Nice Studios Berlin entstanden sind, nehmen den Zuhörer mitauf eine Reise im Farbrausch, verführen zu einem Tanz im Zwielicht und versprechen einen Ausklang imEinklang. „Zwischen Bunt und Gold“ liegen sieben Songs, die auf Farben, Gefühlen, individueller Wahrnehmungberuhen und im großen Spektrum des deutschsprachigen Pops einzuordnen sind. Die gleichnamige EP ist eine musikalische Reise im Farbrausch, ein Tanz im gold-bunten Zwielicht mit einem Ausklang im Einklang. Es ist die Entwicklung eines Individuums, das zielsicher durch seinen eigenen Zwischenraumbalanciert. Die Rede ist von der in Stuttgart lebenden Sängerin und Songschreiberin Tabea Booz, die am27.9. ihre Debüt-EP veröffentlicht. Ihre klangvolle und facettenreiche Stimme, der man auch im poppigen Gewand ihre Verbindung zum Soulund Jazz anhört, bildet in Form ihrer ehrlichen lyrischen Texte das Grundgerüst der EP. Dieses wird vonihrem Produzententeam Balayage mit einem Soundteppich aus vielschichtigen Synthesizerklängen undanalogen Beats ummantelt. Dabei greift es auf ein unkonventionelles Instrumentarium zurück, verzichtetauf Softwareinstrumente, spielt bis auf wenige Spuren alle Instrumente selbst in den Miami Nice StudiosBerlin ein und kreiert somit einen modern organischen Sound.Und dieser Raum dazwischen ist deshalb so essentiell, weil er für die Freiheit der eigenen Wahrnehmungsteht. Für die Erkenntnis, dass die eigene Geschichte am Ende immer Sinn macht, dass Schmerzdazugehört genauso wie Hoffnung – Gefühle im freien Fall und Fluss, buntes Treiben voll von Sinnen,ohne Schranken und Schubladen. Ich will meine Musik in einem Zwischenraum belassen,einem Raum, den jeder in seinen Farben streichen kann. “Wieso Gold? Weil die Wertschätzung für das eigene Leben etwas Kostbares ist, genauso wie dasEingestehen von Gefühlen – wie in der Ballade „Erwartungslos“ oder wenn Tabea Booz liebevoll undselbstbewusst die Loslösung von der Mutter in „Tu Was Ich Kann“ besingt. Warum Bunt? Weil das Farbenfrohe Tabeas Lebensart wohl am besten widerspiegelt – wie sie sichkleidet, was sie isst, wie sie denkt und liebt. Bunt steht für Lebensfreude und Vielseitigkeit. Sie will „Mehr“als nur blinden Konsum und braucht „mehr Blumen in den Haaren“. Vertont klingt die Single „Mehr“ dannauch nach einer schmunzelnden und getanzten Aufforderung, das innere Kind wieder raus ins Grüne zulassen. Dabei blitzt das Thema Nachhaltigkeit nicht nur in diesem Song auf, sondern ist der Künstlerin imgesamten Produktionsprozess ein großes Anliegen. Durch die EP zieht sich neben den musikalischen Stilmitteln wie der Produktionsweise oder den vonTabea gesungenen Chören, also besonders ihre individuelle, musikalische und persönliche Entwicklungder letzten zwei Jahre – und das wie ein roter oder doch lieber gold-glitzernder Faden. Sie beschreibt das Balancieren zwischen Vergangenheitsbewältigung in Songs wie der seit Januar veröffentlichen Single„Konjunktiv II“ und dem fast schon schmerzhaften Verlangen nach der Zukunft im Song „Rücklichter“,welcher den intimen Abschluss der EP bildet. Dabei schwingt – wie ein Orgelpunkt – die beruhigendeGewissheit mit, dass alles zur rechten Zeit geschieht.

 

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