Tüsn

Mit großer Freude geben die Berliner Indie-Band TÜSN und das niedersächsische Label Redfield Records ihre Zusammenarbeit bekannt. Wenn TÜSN im Mai endlich wieder auf Tour gehen, soll dies auch unter dem Vorzeichen neuer Musik geschehen. Nach den Alben „Schuld“ (2016, Universal) und „Trendelburg“ (2019, TÜSN), TV-Auftritten, Touren mit Bands wie HURTS und Sets auf den größ-ten Festivals des Landes, präsentiert sich das Trio aus der Hauptstadt verstärkt durch ein neues Label-Team, mit dem man die Ziele aber auch das Mindset teilt, wie TÜSN-Frontmann Stefan ‚Snöt‘ Fehling bestätigt: „Auf der Suche nach einem leidenschaftlichen Partner, der unsere Musik als Kunst und nicht als Produkt begreift, wussten wir schon nach einem ersten Treffen, dass wir bei Redfield an der richtigen Adresse sind.“ "Was hast du heute Abend vor?" ist ein Song über das Bedürfnis nach Gesellschaft, dem Wunsch, gemeinsam rauszugehen und etwas zu erleben. Er behandelt die Genugtuung, der eigenen Existenz Bedeutung zu verleihen und gesehen zu werden - und das nicht nur als egoistischen Selbst-zweck, sondern auch in gesellschaftlicher Funktion. Denn das aktive Erzeugen von positiven Erinnerungen schafft soziale Bindung, schärft Em-pathie und mehrt das Gefühl von Glück gegenüber destruktiver Angst und Frustration. „Was hast du heute Abend vor? Komm mit mir in den Morgen, wir gleiten zickzack durch die Glückseligkeiten.“ Natürlich entzieht sich das Schaffen von TÜSN nicht vollkommen gängigen Kategorien, allerdings möchte die Band ihren höchsteigenen Ansatz nicht direkt wieder zu relativieren. „Für abgehobene Kunst zu eingängig, für plumpen Kommerz zu verschroben, für eine sich hart abgrenzende Szene zu frei“, beschreibt Fehling das TÜSNs Spannungsfeld. Viel wichtiger ist sowieso, dass die Mischung aus dem Stand überzeugt und nach-haltig begeistert. „Sag es direkt“ und „Sag es besonders“ gehen bei TÜSN eine wunderbare Symbiose ein. Mit Schlagzeug, Bass, Tasten, Ge-sang und Attitüde gehen TÜSN ohne Vorbild oder Rücksicht auf Trends ihren Weg. Das ist Indie, alternativ und natürlich auch irgendwie Pop. „Snöt erklärte einmal: ‚TÜSN erforschen Konstruktionsfehler des Zusammenlebens.‘ Ein Satz, für den man die Band nur lieben kann und der auf den Punkt ist, wie ihre Musik. Wir sind begeistert, den Stand der Forschungen veröffentlichen zu dürfen“, beschließt Biehl.

 

 

 

 

 

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