Seven

Seven ist Vollblutmusiker – im besten Sinne eigenwillig und unglaublich kreativ. Das Debüt des Schweizers, „Dedicated to …“, sortierten 2002 die meisten unter „international“ ein – und in siebzehn Jahren Karriere inklusive zehn Studio-Alben, zwei Compilations, vier Live-Alben, über 1000 Headliner-Shows und unzähligen Kollaborationen hat der ‚Soultrain’ nie wieder angehalten. Am Anfang war sein Ruf als begnadeter Livemusiker. Zwei Jahre später enterte „SEVENsoul“ schon die Schweizer Charts und nach Destiny’s Child 2002, bestand auch Lionel Richie auf Seven als Opener. Die dritte LP „Lovejam“ stieg in die Top 10 ein und schickte den Mann aus dem Aargau in die USA. Als erster Europäer überhaupt eröffnete er das Sundance-Festival und das Land prägte sein Album „Home“ zutiefst. In den Studios von Idolen wie Commissioner Gordon (Lauryn Hill, Amy Winehouse) und James Poyser (Erykah Badu, The Roots) wurde seine Haltung zur Musik für immer verändert – er lernte von Vorbildern und spürte gleichzeitig, dass er sich hinter ihnen nicht zu verstecken braucht. Zurück in Europa trat er beim Montreux Jazz Festival auf und spielte u.a. mit Eric Leeds, Ex-Mitglied der Prince-Band. „Home“ meldete Gold und „Like A Rocket“ ging mit Features von Omar und Beverley Knight auf #2, um nach einer Woche ebenfalls Gold zu gehen. Trotz der Superlative setzte Seven die ausverkaufte „Unplugged“-Theatertour um, bevor mit der Werkschau „Focused“ eine erste Hörprobe für Deutschland erschien. Parallel stürzte sich Seven in sein Jubiläum: „The Art Is King“ sorgte 2012 für glühende Kritiken und mit über 30.000 verkauften Tickets war er oben angekommen. „BackFunkLoveSoul“, ein Tribute an seine erste Liebe Funk & Soul, läutete mit der Chart-#1 eine Serie von Premieren ein: Die Fantastischen Vier sicherten sich zum ersten Mal einen Schweizer Support, jede der Shows endete mit einer Zugabe und die Rap-Profis verpflichteten ihn als ersten Sänger überhaupt für ihre Single . Bei einer Show der Söhne Mannheims wurde Seven spontan auf die Bühne geholt und Xavier Naidoo lud ihn direkt vor Ort als ersten Schweizer Musiker in die dritte Staffel von „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ ein. Direkt nach der Ausstrahlung 2016 eroberte er mit „Best of 2002-2016“ den deutschen Festivalsommer und ging auf eine eigene Clubtour durch Deutschland und Österreich. Über 22.000 Zuschauer feierten den Mix aus Vertrauen, Skill und Spielfreude, der SEVENs langjährige Liveband auszeichnet. Nach der Tour mit den F4 wurde er 2017 mit dem „Swiss Music Artist Award“ geehrt, dessen Jury aus Musikern der Schweizer Szene besteht und den damals 38-Jährigen besonders rührte. Im selben Jahr erschien „4COLORS“, ein Konzeptalbum mit hochkarätigen Features von Thomas D., dem Arts Smyphonic Orchestra London, Kool Savas und Nico Suave, bevor die „Soulmate Tour“ 2019, Sevens erste Konzertreihe ohne aktuelles Album, seinem Ruf als rastloser Innovator erneut alle Ehre machte: Seine Band und er stellten sich der Herausforderung, jeden Abend einen anderen Live-Gast dabei zu haben und lieferten mit Kollegen wie Michael Patrick Kelly, Laith Al-Deen, Flo Mega, Stefanie Heinzmann, Gregor Meyle, Wolfgang Niedecken und Mieze Katz überall Anlass zu Standing Ovations. Mit „Brandneu“, das Anfang 2020 erscheint, veröffentlicht Seven erstmalig eigene deutschsprachige Songs: Das ‚Halbum’ bringt fünf neue Songs und vier Bonustracks (inkl. zwei Live-Versionen der „Soulmate Tour“), während er parallel als Host der neuen Reihe „Sing meinen Song – das Schweizer Tauschkonzert“ zu sehen ist und im Anschluss mit sechsköpfiger Band auf „Brandneu Tour“ geht.

 

 

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