Samuel Breuer

Wie oft hat man schon gesagt: „Ey dann hoffentlich bis bald, wir sehen uns!“ – und sich dann nie wieder gemeldet? Das ist der Aufhänger für “Wackelkontakte”, Samuel Breuers erster Single seines Debüt-Albums, welches im Herbst dieses Jahres erscheint. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie serviert uns Samuel Breuer endlich wieder schonungslos ehrlichen Indie-Rock mit Kante. Bretternde Drums treffen auf Surfgitarren und eine Hook, die sich im Ohr festbeißt. Selbst ein Wackelkontakt Seit seinem letzten Release, der EP „Von Kaspern und Klonen“ sind jetzt fast sechs Jahre vergangen, was bei dem Songwriter das Gefühl auslöste, mit seiner eigenen Musik selbst einer dieser Wackelkontakte für sein Publikum zu sein. Denn eigentlich sollte sein Debütalbum „was über bleibt“ schon 2020 erscheinen. Doch Corona machte durch viele Pläne und Träume einen Strich. Genau das macht die Single zum perfekten Opener für das Album des Newcomers. Neues Team, neues Glück Drei Jahre lang arbeitete Samuel Breuer mit seiner Band an ihrem Erstling. Zunächst mit Simeon Loth (git), mit dem der Songwriter die meisten Songs für das Album in Berlin arrangierte und vorproduzierte; schnell aber mit Felix Densing (dr) und Max Schäfter (git) als komplette Band. Die vier Wahlberliner hatten ordentlich Druck auf dem Kessel, denn nach kaum zwei Monaten, die sie sich kannten standen Sie schon im Studio, um die Songs für das Album gemeinsam aufzunehmen. In Thorsten Schotten fanden sie einen erfahrenen Produzenten, der genau diese Energie in seinem voll analogen Studio einfing. Das neue Personal zeigt neue Einflüsse manifestiert in einem Sound, der an einen flotten Dreier von Thees Ullmann, Madsen und Enno Binder erinnert. Vom Wohnzimmer zum Festival War die letzte EP noch deutlich akustischer und mehr von Samuel Breuers jahrelangem Touren durch unzählige Wohnzimmer und kleine Bühnen der Republik geprägt, dominieren jetzt laute Drums und E-Gitarren, die seine schier unbändig, kraftvollen Vocals ausbalancieren und nach den Festivals dieser Republik verlangen. Entstanden sind 10 Songs, die einen jungen Menschen in seiner Quarterlife-Crisis zeigen, der mal nostalgisch zurückschaut, oft mit seinen eigenen Unzulänglichkeiten kämpft und sich an persönlichen Beziehungen abarbeitet. Dabei nimmt Samuel Breuer kein Blatt vor den Mund, kennt keine Scham, sich vor seinen Zuhörer*innen nackig zu machen und kritzelt mit schneller Zunge eingängige Bilder für eure Ohren. Der Song, sowie das Album, erscheinen auf dem hauseigenen Label Kritzel Records.

 

 

 

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