Pleil

Die Geschichte von PLEIL beginnt mit einem Punkt, der den Prolog beendet. Nach 14 Jahren des Schaffens innerhalb seiner Band Cloudberry schlägt der Sänger und Multiinstrumentalist Marco PLEIL eigene Wege ein. Warum? Um etwas Neues auszuprobieren. Um autark zu werkeln. Die Antworten liegen in den Songs. Anstatt mit einer breiten Instrumentierung zu experimentieren, fokussieren sich die Stücke auf das Wesentliche. Gesang, Gitarre, hier und da der dezente Einsatz eines Schlagzeugs. Erstmalig bedient sich Marco PLEIL deutscher Texte. Auch der Ort des Entstehens hat sich gewandelt. In Zeiten, in denen es jeden zweiten Musikschaffenden in ein Berliner Tonstudio verschlägt, entscheidet sich Marco PLEIL dafür, die EP „Punkt.Statt,Komma“ direkt vor der Haustür aufzunehmen. Im Offenbacher Tonstudio Bieber unter der Regie von Oliver Rüger. Das Ergebnis ist eine fast familiäre Intimität. Fragiler Minimalismus. Puristische Ehrlichkeit. Eine klare Standortbestimmung. Das Wissen, um das was man nicht will und das was zählt. PLEIL ist kein Kunstwort. Kein Synonym. PLEIL ist ein Name. So einfach kann es manchmal sein. Drei Tracks, die nicht den Makrokosmos zu ergründen versuchen, sondern sich mit dem auseinandersetzen, was den Schreiber bewegt. Das eigene Ich, das Scheitern, die Enttäuschung, die Wut, aber auch der optimistische Blick nach vorne. Die Abrechnung mit der Vergangenheit, unter deren Strich das Wort „Zukunft“ steht. Einen neuen Satz kann man nur beginnen, wenn man den vorherigen mit einem Punkt beendet. Genau hier beginnt die Geschichte von PLEIL. Alles, was man tun muss, ist Zuhören. (Text: Katja Embacher/POPCONNECTION)

 

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