Pippa

Gerne sagt man den Wienern und Wienerinnen die Liebe zum Granteln und Nörgeln nach. Was den einen stört empfinden andre – TouristInnen aus dem Ausland zumeist - als Charme. Und oft weiß man auch als EinheimischeR wirklich nicht, wo genau die Trennlinie zu ziehen ist. Mit dem Titel "Wien Du machst mich verrückt" eröffnet PIPPA ihr persönliches 2021. Und reiht sich, wie es scheint, in die Reihe der Nörgler, Grantler und Raunzer ein. Die Frage "Ja, darf’s denn das überhaupt?" drängt sich auf. Ja. Sie darf. Als gebürtige und nach wie vor hier lebende Wienerin darf sie das natürlich erst Recht. Als eine, die die Stadt mit all ihren Seiten, den schönen wie den weniger schönen, den spannenden wie biederen, den hellen wie den dunkelsten Tag für Tag selbst erlebt. Vom "abgefuckten Charme" der Stadt und ihrer "Biedermeierkunst" ist da die Rede, von "süßer Nonchalance" und von "verlottertem Niveau" singt sie gar, ehe sie in einen catchy Refrain verfällt. Wien macht sie verrückt. Doch all diesen Dingen zum Trotz, die sie - scheint’s - verrückt machen, so ist es doch eine tiefe Liebe zu ihrer Heimatstadt, die sie zu diesem Song aus ihrem zweiten Album inspiriert hat. Für die Singleversion hat PIPPA sich familiäre Unterstützung in Person ihres Vaters Thomas Kamper gesichert: der bekannte Schauspieler gibt dabei den Ur-Wiener. Und weiß dabei auf der ganzen Linie zu überzeugen.

 

 

 

 

 

 

 

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