Phil Siemers

Auch wenn es scheinen mag, als hätten in der aktuellen Popmusik die Maschinen die Herrschaft übernommen – selbst die Stimme wird ins computerkontrollierte Autotune-Korsett gepresst –, so gibt es doch immer noch eine zutiefst menschliche Anforderung an einen guten Song: Er muss seine Hörer*innen emotional erreichen und bewegen. »Is schon gut« ist nach der letzten Single »Hier gehör ich hin« das zweite akustische Signal aus der neuen Soundwelt von Phil Siemers. Die pumpende Soul-Pop-Ballade mit dickem Schlagzeugloop, 70s Gitarren und einem ins Herz gehenden Streicher-Arrangement erzählt von der Liebe zu jemandem, die sich in Traurigkeit verwandelt, weil diese Person es nicht schafft, offenbar dringend benötigte Hilfe anzunehmen. Sondern versucht, ihren Kummer zu verbergen: »Ich soll nicht hören, dass deine Stimme bricht.« Da scheitert der Erzähler beim Versuch zu unterstützen, denn »meinen Trost brauchst du nicht, er wär’ nur eine Sorge mehr für dich«. Und gibt seinem Schmerz Ausdruck: »Es tut mir weh, dich so zu sehen.« Nach seinem Debütalbum »Wer wenn nicht jetzt«, das 2020 in die Top 50 der offiziellen Deutschen Albumcharts einstieg, arbeitet der junge Hamburger aktuell gemeinsam mit seinem langjährigen Produzenten Sven Bünger (u.a. Johannes Oerding, Madsen, Cultured Pearls) an seinem zweiten Studioalbum, das im Herbst 2022 erscheinen soll.

 

 

 

Links:

 

www.facebook.com/philsiemersmusik

www.philsiemers.de