Paul Gerlinger

Paul Gerlinger ist eine Art Gegenentwurf zu den gitarrespielenden und singenden Newcomern, die einem sonst so unterkommen: Der 25-jährige Mannheimer kommt nicht von der Popakademie, sondern leitet eine Spedition. Seine Texte sind nicht ausgedacht, sondern erlebt. Seine Songs sind schroff und schön, analog-altmodisch aber nicht altbacken. Nun erscheint mit "Kein Tag" seine zweite Single, bevor im Juni die Debüt-EP "Gut Allein" erscheint. "Ein Glas Wein und Zigaretten können jeden Abend retten", heißt es in der Strophe von "Kein Tag", und hört man Pauls Stimme, ist es ganz offensichtlich dass er schon den ein oder anderen Abend auf diese Art und Weise gerettet hat. Es ist ja auch bitter nötig. "Kein Tag"  behandelt die Uniformität des Alltags, die Monotonie unserer Entscheidungen und übt Kritik an den Bewältigungsmechanismen einer ganzen Generation.  "Ich bin müde / müde von alledem" heißt es im Refrain. "Es vergeht zwar leider kein Tag, an dem die Welt nicht am Abgrund steht, aber: Am Rande des Wahnsinns findet doch immer wieder Schönes - Musik zum Beispiel" sagt Paul.

 

 

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