Mine

Metamorphose, die: bezeichnet die Veränderung oder Umwandlung von Form oder Zustand. Bei einem Baum verändern sich Wurzeln, Sprossen, Blätter, verwandeln sich, nehmen neue Aufgaben wahr. Eine Metamorphose, so beschreibt Mine auch ihre künstlerische Entwicklung: vom Struggle der Ich-Findung auf „Klebstoff“ über das Hadern mit einer kaputten Welt auf „Hinüber“. Und was folgt nach dem Nullpunkt? Ein Aufblühen, ein Wachsen, ein Neuanfang. Oder kurz gesagt: „BAUM“, das neue Album. „BAUM“ ist Mines fünftes Album in zehn Jahren. Zuletzt erschien im Frühjahr 2021 „Hinüber“, mit dem sie auf #13 der deutschen Albumcharts landete. „BAUM“ ist nun der Beginn eines neuen Kapitels: Die Tracks werden kürzer, flexibler, freier. Mine, die sowieso schon immer alles selbst schreibt und arrangiert, hat diesmal viel allein vorproduziert, bevor sie mit ihrem Team weiter an den Songs drehte. Aber: es ist auch immer noch die Mine mit der wunderbar wandelbaren Stimme, dem Hunger auf unerwartete Sounds, der Lust an der Sprache, an Texten, die an Poesie und Deutschrap geschult sind und der Freude, diese Soundräume zu teilen mit anderen Künstler*innen. Das sind diesmal ein Männerchor, ein Knabenchor, Rapper Mauli, die französische Singer-Songwriterin Léonie Pernet und die Berliner Sängerin und Produzentin Madanii. Mit der Ankündigung des neuen Albums erscheint die erste Single „ICH WEISS ES NICHT“, eine klassische Singer-Songwriter Klavierballade. Den Text hab‘ ich beim Joggen geschrieben in einem Rutsch“, erzählt die vielfach preisgekrönte Musikerin. „Es geht darum, dass man gar nichts sicher weiß, weil alles Wissen dynamisch ist." Für das Video hat sich Mine (im wahrsten Sinne) in der Zeit zurück bewegt und einen prägenden Ort ihrer Jugend besucht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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