Megaloh

Der Regenmacher trägt Hoffnung in sich. Er kann Blüte in Zeiten der Dürre bringen, neues Leben, wo lange keines war. Er weiß, dass er scheitern kann – und dass er gerade deswegen den Glauben an seinen Erfolg aufrecht erhalten muss. Mit seiner Musik ist der Berliner Rapper Megaloh selbst zu einer Art Regenmacher geworden. Er bringt die Hoffnung auf eine neue Ära im deutschen Hip-Hop. Nun erscheint sein neues Album. So hat sich der Moabiter in der deutschen Hip-Hop-Szene einen einzigartigen Status erarbeitet. Das Debütalbum “Endlich Unendlich” veränderte Leben: seines und das vieler Hörer. Dieser Rolle als Bezugsperson wird Megaloh mit “Regenmacher” erneut gerecht. Noch mehr aber paart er sie mit dem Drang, als MC zu wachsen. Er begreift Rap als narratives Vehikel, aber eben auch als Kunstform. Das ist die wahre Stärke des Megaloh von 2015: dass er Geschichten nicht nur erzählt, sondern sie in unmittelbar mitreißende Musik zu übersetzen weiß. Dass er so unterschiedliche Feature-Gäste wie Max Herre, Joy Denalane, MoTrip, Jan Delay, den Sänger Maxim, Tua von Die Orsons, Patrice oder den Leipziger Dancehall-Don Trettmann auf einem Album zusammenbringen kann – und dennoch einen unverwechselbaren Sound schafft. Ein Mann, der seine Identität daraus bezogen hat, dass ihm niemand eine geben wollte. Ein Künstler mit einer außergewöhnlichen Gabe, der keinen Hehl aus der ganz und gar gewöhnlichen Möglichkeit des Scheiterns macht – und seinen Mitmenschen dadurch Hoffnung bringt.

 

 

 

 

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