MELE

MELE ist ein Stadtmädchen. Eines, das man so schnell nicht wieder vergisst. Mit ihrer neuen Single „Bitterlemon“ feiert die Musikerin aus Stuttgart heute ihr Debüt bei Warner Music. Es ist der logische nächste Schritt einer beeindruckenden Entwicklung, die MELE hinlegte, seit sie 2017 ihre ersten Tracks mit der Welt teilte. Sechs Jahre später sind ihre Songs teils millionenfach gestreamt, obwohl sie bislang komplett ohne Label und Marketing bei den Streamingdiensten veröffentlicht wurden. MELE spielte bereits Support für Artists wie OK Kid, Grossstadtgeflüster, KLAN oder Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys und trat bei großen Festivals wie Southside, Deichbrand oder Open Flair auf. „Ich bin ein Stadtmädchen / Du wirst dich verbrennen / Mein Kuss nicht Erdbeere / Er schmeckt nach Bitterlemon“ – in ihrer neuen Single singt MELE von einer Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die vieles eint, aber eines geradezu unüberbrückbar teilt: Sie kommt aus der Stadt, er vom Land. Das kann einfach nicht gutgehen, denn: „Du hast Angst vor Menschen, sie hat Angst vor Einsamkeit / Ist gerne unterwegs, du bist viel lieber daheim / Willst was, das lange hält, sie will jemand, der sie hält / Der sie fängt, wenn sie fällt“. Gegensätze ziehen sich an, stimmt schon. Und knistert es nicht gerade gewaltig zwischen diesen beiden Menschen? Hilft alles nichts: Im Juni wird sie wieder fort sein, dem Ruf der Großstadt folgend. Und auf dem Dorf ist wieder alles, wie es immer ist: ruhig. Sehnsüchtig denkt er zurück an ihre Küsse, die wie Bitterlemon schmeckten. In ihrem Song behandelt MELE ein Thema, das nie seinen Reiz verliert, für Menschen vom Land ebenso wie für Städter. Denn die gegenseitige Faszination ist da. Der Song fängt diesen spannenden Kontrast ein, in den Lyrics ebenso wie mit der Produktion, in der gewissermaßen ebenfalls Stadt auf Land trifft: Schwebende, sphärische Melodien versprühen die Leichtigkeit eines Sommertages auf dem Land, während dazu ein Tech-House-Beat den Takt der Großstadt vorgibt und Hi-Hats so nervös ticken wie das Warten auf die nächste Grünphase an einer viel befahrenen Kreuzung. Die besten Inspirationen liefert immer noch das Leben selbst – das gilt auch für diesen Song: „Am Morgen der Session saß ich bei meiner Familie am Frühstückstisch und habe mit ihnen gemeinsam gebrainstormt“, berichtet MELE. „Mein Cousin sagte dann, was er wirklich vermissen würde in der Musiklandschaft, sei mal ein Lied über Stadtmädchen. Er ist vom Dorf und da kommen Stadtmädchen überhaupt nicht infrage, das klappt nicht und hat noch nie geklappt, bei keinem seiner Kumpels.“ Die Idee für den Song war geboren, zumal auch MELE das Thema sehr spannend findet. Nicht nur sie. MELE schreibt Texte, die klingen wie irgendwo aufgeschnappt zwischen alkoholgeschwängerten WG-Party-Gesprächen, nächtlichen Eskapaden in den Straßen der Großstadt und tagebuchartigen Gedankensplittern, in denen man auch seine intimsten Sorgen und Sehnsüchte nicht verstecken muss. Dazu singt sie mit einer Stimme, die klangvoll und angenehm unaufgeregt ist, lässig und seltsam mühelos – eben so, wie ein Gegenüber sprechen würde, mit dem man sich gerade unterhält. Denn exakt so fühlen sich ihre Songs an: Sie werden einem nicht vorgesetzt, sondern holen einen da ab, wo man gerade steht. Mit Lyrics, die ebenso lebensnah wie humorvoll sind, extrem lässig und doch nie abgehoben, geradeheraus und dabei immer mit einer guten Portion Selbstironie, gelingt es MELE, den Zeitgeist einzufangen, dieses flüchtige Ding. Das gilt auch für die Produktionen: Angesiedelt an der Schnittstelle zwischen Leftfield- und Deutschpop, clubbig-elektronischen Einflüssen und einem klaren Faible für Rap, entfalten ihre Tracks praktisch sofort Suchtpotenzial. Wer einen Eindruck davon erhalten will, wie die Stuttgarterin tickt, ist auch in ihren Instagram- und TikTok-Kanälen gut aufgehoben. Sich künstlich aufblasen oder sonst wie glatt zu inszenieren, ist MELEs Sache nicht. Sie zieht es vor, durch Natürlichkeit und Humor mit ihren Follower:innen zu bonden – ganz so, wie sie es auch im echten Leben hält.

 

 

 

 

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