Lustfinger

Sie hatten es nie leicht, sie waren immer so umstritten wie von einigen heißgeliebt, sie standen sich oft genug selbst im Weg. Sie haben kaum etwas ausgelassen, was der Rock’n’Roll seinen Protagonisten so an Verführungen und Fallen bereithält, und sind dementsprechend auch immer wieder mal auf die Nase gefallen. Aber sie sind dabei sich, ihren Fans und ihren Idealen treu geblieben. Und genau deshalb noch immer der (gar nicht so) heimliche Punk-Rock-Stolz des Südens: LustfingeR, jene Band aus dem Münchner Glasscherbenviertel Hasenbergl, die ab den frühen 80er Jahren mit einer so rotzfrechen wie charmanten Mischung aus melodischem Punk und dreckigem Rock’n’Roll gegen den glattgebügelten Zeitgeist anlärmte und Freunde in ganz Europa sowie auf drei US-Clubtouren sogar in Amerika fand. Sie spielten und tourten mit den ganz Großen ihres Genres wie den Pogues, The Exploited, den Toy Dolls und den Ramones. Über die Jahre haben sie eine Reihe Klassiker des deutschen Punk-Rock geschaffen: „Bitte lieber Staatsanwalt“, „Pleite“, „Jimmy“, „Heilig“ oder ihre Hymne für die Münchner Fußball-Underdogs, „Löwenmut“. Der Radar des Zeitgeists hat LustfingeR immer mal wieder aus den Augen verloren, doch für die wahren Deutsch-Punk-Rock-Fans in der Republik sind sie längst Kult. Dabei ist es vor allem ein Mann, der das Kultphänomen LustfingeR am Laufen hält: Mitgründer, Gitarrist, Sänger und Hauptsongschreiber Tom Fock. Mit ihrem elften Album „ES GIBT NICHTS ZU BEREUEN“ melden sich die Münchner Punkrocker nun im April 2019 zurück – druck- und schwungvoller denn je! Unter der Regie von Erfolgsproduzent Warthy Wartmann (Unheilig, Eisbrecher) ist ein Album entstanden, dass alle bekannten Qualitäten der süddeutschen Punkrock-Matadore vereint - aber auf einem völlig neuen Produktionsniveau und mit rundum erneuertem Lineup und frischem Spirit präsentiert. Die Quintessenz aus vielen Jahren LustfingeR – und damit auch aus vielen Jahren leidenschaftlich gelebtem deutschen Punk-Rock! Mit der kraftvollen Midtempo-Hymne "Niemals vergessen" melden sich die süddeutschen Punkrock-Matadore in Bestform zurück: druckvolle Gitarren treffen auf einen unwiderstehlich eingängigen Chor-Refrain, dazu deutsche Lyrics, die mitten ins Herz gehen.

 

 

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