Lilou

„Sie verzaubert aus Versehen” – Mit dieser Zeile aus ihrem „Eisbrecher” Alaska beschreibt Lilou nicht einfach einen fiktiven Charakter, sondern auch ein wenig sich selbst. Was 2009 ursprünglich als Soloprojekt der charismatischen 20-jährigen Songschreiberin begann, wurde über die Jahre nun zu einer flexibel besetzten Band ergänzt, deren Mitglieder bereits viele Jahre Live-erfahrung verzeichnen. Musikalisch irgendwo zwischen akustischem Singer-Songwriter und Indie-Pop erzählt Lilou in ihren zumeist autobiografischen Songs Geschichten aus dem Leben, in denen man sich leicht wiederfindet. Leise und eindringlich gehauchte Zeilen, nur von der Akustikgitarre begleitet, stehen in Kontrast zu vielschichtigen Arrangements, die neben E-Gitarre, Keyboard, Bass und Schlagzeug hin und wieder durch weitere Elemente wie Cello, Metallophon oder Akkordeon ergänzt werden. So wandelbar, wie sich Lilou im Song über das eigene Sternzeichen beschreibt, ist auch die Musik der aufstrebenden Band. Hin- und hergerissen zwischen Melancholie und Unbeschwertheit, zwischen Sehnsucht, Fernweh und Erfülltheit mit Melodien, die gleichermaßen Trost und Trauer vermitteln. Und so weiß auch das Publikum nicht immer gleich, ob es gebannt lauschen oder ausgelassen tanzen soll. Völlig klar ist jedoch: Lilou berührt. Und ob mit oder ohne große Band – mit ihrem einnehmenden Lächeln gewinnt sie sowohl auf großen, als auch kleinen Bühnen in Sekundenschnelle jedes Publikum für sich. Sie ist eben, wie die Kieler Nachrichten einmal über sie berichteten, „eine, die es wirklich will”.

 

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