Leo Grande

Es scheint, im Hause Leo Grande hat man die Pandemie genutzt um den Keller aufzuräumen und dort zwischen verstaubten Drahteseln und ausrangierten David Bowie Platten einen Synthesizer ausgegraben. Bei Fluchtauto ist der Name Programm. Schlafsack und Diebesgut in den Kofferraum, geraucht und gekrümelt wird nicht. Nächster Halt: Nirgendwo. Das schreibt der Singer/Songwriter zur Entstehung des Songs:„Die Akkorde, das Zupfmuster und die Gesangsmelodie der Strophe hatte ich 2019 schon in einer Demo festgehalten. Nachdem ich dann aber keine Ideen für den Text und den Refrain hatte, habe ich das Lied erstmal auf Eis gelegt. Anfang 2021, Berlin Corona-gebeutelt und seit Wochen eine einzige graue Suppe, habe ich die Aufnahme wieder ausgegraben. Dieses Mal sprudelten die Ideen und der Song entstand dann ziemlich schnell. Textlich geht es für mich um eine tiefe Verbindung auf die man immer zählen kann und um die Einladung zum gemeinsamen Ausklinken aus der Welt. Mir war wichtig, das auch musikalisch zu unterstreichen, also eine Klangwelt zu schaffen die einen sofort in ihren Bann zieht. Die Feinabstimmung der Synthie Flächen war dabei die größte Arbeit. Ich wollte, dass man die Isolation und Ungewissheit der Pandemie Zeit hört, aber gleichzeitig umarmt wird von der Musik und dem Versprechen mit dem richtigen Menschen jederzeit daraus ausbrechen zu können und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.“

 

 

 

 

 

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