Lejo

Es gibt keinen Plan B für mich – nur die Musik“, sagt LEJO aus Hamburg. Um seine ersten Demos aufzunehmen, hat der 24jährige Sänger und Multiinstrumentalist deshalb ein halbes Jahr lang quasi nicht geschlafen. Ein guter Freund von ihm hatte sich gerade ein Studio gebaut und LEJO erlaubt, immer nachts darin zu arbeiten. „Ich bin erst abgehauen, wenn morgens die Putzfrau kam“, sagt LEJO, „und so war ich zumindest nachts der König dieses Studios.“ Als Kind wollte Lejo Klavierbauer werden. Holz fasziniert ihn, sagt er, doch Zimmermänner stehen um 5.30h auf, und vor allem haben sie keine Zeit für Musik! Und die ist ihm wichtiger als alles andere. „Es gibt keinen Plan B“, sagt der 24jährige Sänger und, und tritt er an, um der deutschsprachigen Popmusik eine, wie er findet, lange überfällige Portion Soul und Funk zu bescheren. Um seine ersten Demos aufzunehmen, hat er in Hamburg quasi ein halbes Jahr die Nacht zum Tag gemacht. Ein guter Freund von ihm hatte sich gerade ein Studio gebaut und Lejo erlaubt, immer nachts darin zu arbeiten. Zum Glück spielt Lejo direkt mehrere Instrumente selbst. Sein erstes war Schlagzeug, mit 12 ist er zum Tenorsaxophon übergegangen, mit 14 kamen Chöre dazu, und er begriff, wie gerne er singt. Dann mit 16 der Lifechanger, die Gitarre, deren Seriennummer er sich inzwischen auf sein Bein tätowiert hat. Finanziert hat er das als Kellner und am Bau - immer ein paar Wochen lang, um dann wieder leben und musizieren zu können. Mit dem Resultat dieser ersten Aufnahmen konnte Lejo das Management von Scoop als Begleiter gewinnen. Durch diese Verbindung wurden schnell seine heutigen musikalischen Mitstreiter auf ihn aufmerksam. Die Begeisterung für Lejos prägnante Stimme und die von ihm geschaffenen Songs war so groß, das die Produzenten Robert Stephenson (u.a. Mighty Oaks, Von Wegen Lisbeth und Fil Bo Riva) und Zebo Adams (Bilderbuch) unbedingt und auch ohne Plattenvertrag mit ihm arbeiten wollten. Das Ergebnis sind wunderbar gefühlvolle, aber eben auch groovige Songs, in denen Lejo schonungslos auf sich und seine Gegenüber blickt. Ein Straßen-Poet, der stilsicher zwischen Pop und Funk wandelt und seine Stärken vor allem auf der Konzertbühne entfaltet.

 

 

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