Kommando Elefant

Kommando Elefant die fm4-Rotation-Stammgäste schlechthin, sind zurück und besser denn je. Im März veröffentlicht die Band um Alf Peherstorfer ihr Comeback-Album "Herz und Anarchie", und man kann schon verraten: Nie klang die Band frischer, zwingender und poptastischer! Der erste Vorgeschmack "In all den abgefuckten Clubs" stieg vor kurzem als höchster Neueinsteiger in die fm4-Charts ein und steht momentan auf Nummer #Eins in den Austrian Indie Charts. Mit was? Mit Recht; denn bei Kommando Elefant geht es letztendlich primär immer vor allem um das allerschwierigste Unterfangen, sozusagen den heiligen Gral im Pop: Perfekte Drei-Vierminüter schreiben, bis zum Bersten vollgestopft mit Hooklines, Synthie-Riffs, Sha-lalala-Chören und Melodien, für die der Ausdruck "Ohrwurm-Gefahr" ein Euphemismus wäre. Dazu noch die cleveren – gern auch anspielungsreich mit Querverweisen spielenden –Texte, die es so wie die Musik schaffen, trotz aller Raffinesse ohne Umweg in`s Herz zu schießen. 2016/17 präsentiert sich die kürzlich zum Quintett erweiterte Band auch live besser denn je. Kurz: Da hat einer seinen vorläufigen Zenit erreicht. Die Wiener Beisl-Dandys (Beisl; österreichisch für Kneipe) Kommando Elefant sind zurück. Nach den beiden Vorboten „In all den abgefuckten Clubs“ und „Dein letztes Comeback“ (beide erreichten die Nr 1-Position der Austrian Indie Charts) nun die Single zum Album. Das Video – eine Hommage an „Wouldn’t It Be Good“ von Nik Kershaw - kommt in geiler 80s-Ästhetik daher, und auch der Song orientiert sich in Sound und Text (The Cure werden referenziert) an der Dekade thirty years from now. Trotzdem ist der Song 100% Kommando Elefant, klingt wie ein auf den Punkt gebrachtes Destillat aus allem was diese Band ausmacht. Das Herz, das Hirn, der Charme und eine Catchiness, für die andere Songwriter ihre Seele verkaufen würden.
An 17.3. erscheint dann schließlich das Album „Herz und Anarchie“, und man wird sehen ob Kommando Elefant der nächste österreichische Pop-Export nach Wanda, Bilderbuch und Voodoo Jürgens sein werden dem es gelingt in Deutschland einzuschlagen. Das Album mit der entsprechenden Hit-Dichte hätten sie – wie auch von „Zentrum der Nacht“ unterstrichen - in petto.

 

 

 

 

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