Kicker Dibs

Die Kicker Dibs sind ein Inide-Rock-Trio aus Berlin. Alles begann am 13. Geburtstag von Sänger Niki: Drei kleene Piepels machten zum ersten zusammen Mucke und hinterließen bis ins Mark erschütterte Nachbarn in einem sonst eher ruhigen berliner Randbezirk. Lenny an den Drums, Tingel am Bass und Niki an Gitarre und Mic. RocknRoll, Baby! Nach der Schule zog die Band in eine WG in Neukölln. Dort sah es aus wie sau und roch nach Rauch, Punk und Freiheit. Auch jetzt noch findet sich diese Zeit in der Musik der Kicker Dibs wieder. Die Songs changieren von krawallig und laut zu melancholisch und sehnsüchtig. Das funktioniert sowohl in einem stickigen Club, als auch im ZDF Morgenmagazin oder im Kinofilm Tigermilch ganz hervorragend. Flinte entstand 2015 an einer Theke: Alexa und David kotzen sich bei einander aus: Frustrierende 9-5 Jobs, cholerische Vorgesetzte, was mit Medien... Beide wollen eigentlich Musik machen. Alexa singt und schreibt Texte. David spielt Gitarre und komponiert. Nach dem nächsten Drink ist klar: Wir gründen eine Band. Es folgen viele gemeinsame Songs und zwei Kündigungen. Ab jetzt nimmt Flinte jeden Gig mit. Z.B. eine deutschlandweite Support-Tour mit dem Bremer Soulman Flo Mega, eine CSD-Tournee durch die queere Republik, das Finale des Rio Reiser Songpreises und ein Auftritt bei Inas Nacht. Momentan wird Davids Homestudio gedichtet, geschraubt, gedacht und geraucht. Neue Stücke entstehen. Leichtbekiffter Indie-Deutsch-Poeten-Pop, der sich nicht zu ernst nimmt. Beim Rio Reiser Songpreis 2018 laufen sich die Kicker Dibs und Flinte zum ersten mal über den Weg. Ein ziemlich gutes Omen, denn beide Bands verehren Rio zutiefst. Auch sonst passt es wie Arsch auf Eimer: Man feiert seinen Musikstil gegenseitig, schläft zu wenig und trinkt gern Getränke. Es folgen gemeinsame Gigs und Songwriting Sessions. Und nun wird das erste Werk namens „Ich hasse es“ direkt aus diesem Wahnsinn heraus veröffentlicht. Slap House, Mansplaining, Alice Weidel, Spotify-Playlisten, die deine Songs ignorieren und das eigene Sein an sich. Das ist alles schwer zu ertragen. Leichter geht es mit einer verwandten Seele. Die berliner Buddy-Bands Kicker Dibs und Flinte bringen genau das bei „Ich hasse es“ auf den Punkt. Der Song besticht durch eine zärtliche Kantigkeit, die sich sowohl durch die Lyrics als auch durch die Produktion zieht. Indie-Deutschpoeten-Pop mit 80er Feeling und einem ordentlichen Schuss Punkrock Attitude. Kann man eigentlich nicht hassen, oder ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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