Kate Louisa

„Mit dem Rücken zur Wand“ ist die erste Single aus der am 9.11.2018 erscheinenden Debut EP „Schwerer Rucksack“ der Hamburger Sängerin Kate Louisa. Wie in einem Brennglas sammeln sich hier die düsteren und zugleich hoffnungsvollen Stimmungen unserer Gegenwart: Ängste, Unruhe, Hilflosigkeit, die Suche nach Sicherheit und Stabilität. Von heute auf morgen kann alles anders sein und wir stehen ratlos daneben, jeder allein. „Wie sollen wir damit umgehen?“ ist die zentrale Frage des Songs. Kate Louisa singt ohne eine Spur Melancholie, sie klingt fest und klar – man weiß sofort: Die Welt mag hart sein, aber es gibt Hoffnung; wenn man aufsteht, zusammenhält, einander spürt. Mag das Thema noch so schwer sein, so macht der Song Mut sich dem zu stellen und feuert musikalisch an: Der Gegensatz aus Hoffnung und Ausweglosigkeit ist so geschickt verwoben, dass er einen sofort packt. Der Beat verleitet direkt zum Kopfnicken, der Refrain ist kraftvoll und eingängig, so dass man ihn einfach mitsingt. Kate Louisa heißt uns willkommen auf ihrer Reise. Auf einer Reise durch ihre Geschichte, in der wir alle eine Rolle finden können - hinter der Maske, die viele von uns tragen. Ab Takt eins ist klar, worum es in ihren Songs geht: um Licht und Schatten, um Oberflächen und Abgründe. Sie erzählt uns von dem „Mädchen ohne Land", das sich fühlt wie ein ungebetener Gast auf dieser Welt, das so gerne dazugehören möchte, aber nicht mehr bereit ist, sich dafür zu verbiegen. Sie singt vom traurigsten "Everybody ́s Darling“, das mit den Schatten der Vergangenheit versucht, einen Ort zu finden an den es passt: „Mit dem Rücken zur Wand“ - in dieser Welt, die scheinbar immer mehr aus dem Gleichgewicht gerät. Mit drei Jahren verfällt Kate der Liebe zur Musik, als sie auf dem Geburtstag ihres Opas auf einen Stuhl klettert und ihm ein Ständchen singt. Jahre später ist sie nach einem Abstecher quer durch das musikalische Alphabet während des Musikstudiums in Hamburg bei ihrem eigenen Stil angekommen. „Ich habe einige Zeit gebraucht, um zu wissen, wer ich bin und wer ich sein will. Das Absurde ist, dass ich immer das Gefühl hatte, nur wenn ich mich anpasse, werde ich geliebt. Aber man muss sein eigenes Ding machen. Dann fangen die Leute an, dich wirklich zu respektieren. Gerade weil man sich zeigt.“ Kate Louisa zeigt sich. Die Texte der Songwriterin sind so ehrlich, dass sie ein Gefühl auslösen, dass jeder auf seine Art kennt. Sie treffen uns tief im Kern, so dass es manchmal weh tut. Aber dieser Schmerz tut gut. „Wir haben doch alle Ängste und Zweifel. Warum sollen wir diese immer verstecken? Wenn wir sie zulassen und da einmal durchgehen, dann macht uns das stärker.“ Ihre emotionale Stimme ist immer ein Teil der Botschaft: Aus Schmerz kann Kraft, kann unbesiegbare Stärke werden. Kate Louisa lädt uns ein, sie auf ihrer Reise zu begleiten. Und genau dabei passiert es: In ihren Geschichten findet man die eigenen wieder. Alle ihre Songs sind Spiegel, in denen man sich verlieren kann. Jeder einzelne Titel ist eine klare Aufforderung, näher zu kommen. Gegensätze sind dabei das Leitmotiv. Weit über die persönlichen Texte hinaus, findet sie gemeinsam mit Produzent Jo Varain die passenden musikalischen Kontraste: Sie verpacken ihre Melodien in für Pop-Musik ungewöhnlich harte Instrumentals. Dicke Synthesizer und treibende Beats umstellen sie mit glasklaren Piano-Akkorden und markanten, extrem eingängigen Gitarrensequenzen. Kein Gramm Zucker zu viel und doch gehen alle Songs tief ins Ohr, ins Herz, denn hinter jedem zweiten Hinhören verbirgt sich eine neue Schicht. Elektronische Instrumente pulsieren neben akustischen – ein Spiel der Gegensätze, genauso wie das Leben selbst. Eine neue Künstlerin, die sich traut etwas anzusprechen. Ob auf Platte oder mit ihrer Band auf der Bühne: Kate Louisa fordert ihr Publikum heraus und lädt uns ein, uns auf sie einzulassen. „Manche lachen, manche klatschen, manche schaffen’s“.

 

 

 

 

 

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