Kaiser Franz


Royaler Alternative Rock als Statement zur gegenwärtigen Lage der Nation: Kaiser Franz veröffentlicht am 11. Dezember seine aktuelle Single „HURRA HURRA“.Es gehört zur persönlichen Biografie von Kaiser Franz, sich den unterschiedlichenWidrigkeiten des Lebens charakterstark zu stellen. Ein musikalischer Kommentar zur aktuellen gesellschaftlichen Situation ist da nur folgerichtig. Und die ist derzeit nun einmal von der Corona-Pandemie bestimmt. Aber Kaiser Franz wäre eben nicht Kaiser Franz, wenn er „nur“ rührselig Missstände aufzählen würde. Gewohnt royal-bissig seziert er mit der am 11. Dezember erscheinenden Single „HURRA HURRA“ auf seine eigene Art und Weise die Lage der Nation. „Die ganze Spaß- und Billigkultur ist plötzlich zu Ende“, erklärt der Songschreiber. So halte uns die Krise im Grunde nur einen Spiegel vor und verdeutliche eine Entwicklung, die de facto schon viel länger andauere: „Überall wird nun beklagt, dass man keine Konzerte, Theater und Kneipen mehr besuchen kann – und das vielerorts von Menschen, die auch vor der Pandemie schon kein Geld für Kultur oder Gastronomie ausgegeben haben.“ Wie ein Brennglas verdeutliche die Pandemie die prekäre wirtschaftliche Situation großer Teile der Bevölkerung. Dabei gehöre zur Ambivalenz der Krise, dass diejenigen, die es sich leisten können, kaum auf etwas verzichten müssen: „Trotz Lockdown liegen in den Supermarktregalen exotische Lebensmittel, von denen unsere Großeltern noch nicht mal wussten, dass es sie überhaupt gibt.“ Während die Hautevolee weiter munter feiert, darben die kleinen Leute: Kaiser Franz fühlt sich da – passend zum gerade begonnenen Jahrzehnt – an die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts erinnert. Für „HURRA HURRA“ lässt der 33-Jährige die Figur des Kaisers nun großspurig-markantauftreten. Der selbstverständlich wieder auf Deutsch verfasste Text ist scharfzüngig, zynisch, schneidend. Auch ironisch? Das muss jeder Hörer selbst für sich entscheiden. Die kaiserliche Hofkapelle – bestehend aus Mauro Ballarini (Gitarre), Marco Ballarini(Bass) und Tom Birlenbach (Drums) – lässt es jedenfalls amtlich krachen. Aufgenommen und produziert wurde die zupackend-rockende Single von Langzeitkumpel Sebastian Niehoff alias Sebel (Alligatoah, Stoppok, Max Buskohl u.v.a.) in dessen König-Ludwig-Studio (ausgerechnet!). Das finale Mastering übernahm Robin Schmitt, der in der jüngeren Vergangenheit unter anderem auch dem aktuellen Ärzte-Album „Hell“ den letzten Schliffverpasste. Kaiser Franz und Sebel planen übrigens derzeit schon weitere Projekte, unter anderem steckt ein komplettes Album mit zehn Songs in der Pipeline. Doch nun heißt es zunächst einmal: Lautstärke auf Zehn und Ohren auf für „HURRA HURRA“.

 

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